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Brandenburg Steinbach: Ausbau der Infrastruktur für Tesla-Fabrik drängt nicht
Brandenburg Steinbach: Ausbau der Infrastruktur für Tesla-Fabrik drängt nicht
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14:33 14.01.2020
Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) ist überzeugt, dass Elektroautobauer Tesla zunächst mit der Infrastruktur auskommen wird, wenn die neue Fabrik in Grünheide entsteht. Quelle: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB
Potsdam

Der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) rechnet damit, dass der US-amerikanische Elektroautobauer Tesla in der ersten Ausbaustufe der geplanten Fabrik mit der vorhandenen Infrastruktur in Grünheide bei Berlin auskommt. Einer der großen Vorteile des Grundstücks sei, dass es bereits über einen Autobahnanschluss verfüge, sagte Steinbach der „Berliner Morgenpost“ am Dienstag. Zudem gebe es den Bahnhof Fangschleuse, wo der Regionalexpress zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin verkehre.

Autobahnanschluss bei Freienbrink möglich

Wenn die Kapazität des Werkes hochgefahren werde, könne nördlich von Freienbrink noch ein weiterer Autobahnanschluss hinzukommen, sagte der Minister. Damit würden Engpässe vermieden. Dann müsse auch über weitere Zubringerstraßen und eine Ausweitung der Bahnkapazitäten gesprochen werden. „Und man wird sehen, wie viele Züge da am Tag verkehren müssen“, sagte Steinbach. Es stünden auch Gespräche mit dem Land Berlin an, ob die S-Bahn in Erkner um eine Station verlängert und die Frequenz des Regionalexpresses erhöht werden könne.

Tesla will auf einem 300 Hektar großen Gelände eine Gigafactory bauen. Dort sollen in einer ersten Phase von Sommer 2021 an jährlich 150 000 Elektroautos der Typen Model 3 und Y gebaut werden.

Von dpa/bb

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