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Brandenburg Tipps fürs Vorstellungsgespräch: Mit diesen Fragen machst du einen guten Eindruck
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Tipps fürs Vorstellungsgespräch: Mit diesen Fragen machst du einen guten Eindruck

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09:12 24.02.2021
Im Vorstellungsgespräch können Arbeitgeber einen persönlichen Eindruck von dem Bewerber oder der Bewerberin bekommen.
Im Vorstellungsgespräch können Arbeitgeber einen persönlichen Eindruck von dem Bewerber oder der Bewerberin bekommen. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
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Potsdam

Wenn Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, dann hast Du schon die erste Hürde genommen. Der Ausbildungsbetrieb ist an Dir interessiert und will Dich kennenlernen. Gleichzeitig hast Du die Gelegenheit, etwas über das Unternehmen zu erfahren. Wichtig ist es, sich vorher möglichst genau über die Firma zu informieren, vor allem auf deren Webseite, rät Thoralf Marks. Er ist bei den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg für Berufsbildung zuständig und hat auch als Bewerbungscoach gearbeitet. „Für das Gespräch sollte der Bewerber sich klar sein, was ihn selbst interessiert und die Fragen auch stellen“, sagt Marks. Wie sind die Anforderungen? Welche Abteilungen durchläuft der Azubi in seiner Ausbildung? Auch nach der Höhe der Ausbildungsvergütung darf man fragen, so Marks. Die Gesprächsführung übernimmt der Geschäftsführer oder Personalchef, aber durch Dein aktives Nachfragen kann eine lebendige Gesprächsatmosphäre entstehen. Und mit den Fragen kannst Du klären, ob Du für diesen Job geeignet bist und ob Du ihn wirklich machen willst.

Das Vorstellungsgespräch ist das erste Zusammentreffen mit Deinem möglichen künftigen Arbeitgeber. Das solltest Du würdigen, indem Du auf dein Äußeres achtest, also auf gepflegte Kleidung und eine ordentliche Frisur. „Man sollte sich aber nicht verkleiden“, warnt Thoralf Marks. Es kommt darauf an, sich in seiner Haut wohlzufühlen. Das gelingt nicht mit einem schlecht sitzenden Anzug, der seit der Jugendweihe im Schrank hing.

Pünktlichkeit ist unabdingbar

Absolut notwendig ist Pünktlichkeit. Wer zu spät zum Termin kommt, kann sich nicht damit herausreden, dass er den Weg nicht auf Anhieb gefunden hat oder dass es Probleme bei der Busanbindung gab. Zuverlässigkeit und eigenes Interesse sind für den Arbeitgeber mit die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl unter den Bewerbern, sagt Marks. Informier Dich vorher genau, fahr die Strecke vielleicht vorher schon einmal zur Probe ab und plane einen ausreichenden Zeitpuffer ein! Dann kommst Du auch ruhig und ausgeruht zum Gespräch.

Wenn das Gespräch wegen der Corona-Pandemie in einem virtuellen Format stattfinden soll, hast Du vielleicht Probleme, die Technik zu installieren. Sprich dann mit dem Betrieb, um nach einer Alternativlösung zu suchen.

Eine feste Zusage kannst Du am Ende des Gesprächs in der Regel nicht erwarten. In den meisten Fällen kündigt Dir dein Gesprächspartner an, sich in den nächsten Tagen bei Dir zu melden. Wenn Du Dich parallel bei anderen Unternehmen vorstellst, kannst Du das ruhig erzählen, sagt Thoralf Marks: „Das zeigt, dass man aktiv ist.“ Aber wenn sich die Firma für Dich entscheidet, wird sie nach spätestens einer Woche Bedenkzeit auch von Dir ein Ja oder Nein erwarten. Und wenn eine Absage kommt? Lass dich nicht entmutigen: Mit jedem Vorstellungsgespräch lernst du dazu.

Mehr Infos in der E-Beilage „MAZubi digital“Ausbildungsangebote unter maz-job.de/ausbildung

Von Ulrich Nettelstroth