Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Umweltminister: Keine bedrohliche Lage durch Eishochwasser
Brandenburg

Umweltminister: Keine bedrohliche Lage durch Eishochwasser 

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:30 19.02.2021
Die Lage durch das Eishochwasser an der Oder in Brandenburg ist nach Angaben von Umweltminister Axel Vogel (Grüne) nicht bedrohlich.
Die Lage durch das Eishochwasser an der Oder in Brandenburg ist nach Angaben von Umweltminister Axel Vogel (Grüne) nicht bedrohlich. Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
Anzeige
Bad Freienwalde

Die Lage durch das Eishochwasser an der Oder in Brandenburg ist nach Angaben von Umweltminister Axel Vogel (Grüne) nicht bedrohlich. „Die neuen Deiche sind auf eine solche Situation ausgelegt“, sagte Vogel am Freitag nach einem Besuch am Oderpegel Hohensaaten-Finow (Landkreis Märkisch-Oderland). „Wir erwarten keine Extremsituation“, sagte er.

Die Lage sei beherrschbar, auch wenn die Alarmstufe 2 knapp an die 3 herangeschrammt sei. Dann müsste der Landkreis Katastrophenalarm ausrufen, sagte Vogel. Zuletzt gab es 2018 Eishochwasser auf der Oder.

Das durch Dauerfrost entstandene Treibeis auf der Oder ließ die Wasserstände in den vergangenen Tagen um 150 Zentimeter im Bereich Schwedt und 220 Zentimeter im Bereich Hohensaaten ansteigen. Seit 14. Februar 2021 gilt am Oderpegel Hohensaaten-Finow die zweithöchste Alarmstufe 2. Aktuell liegt der Wasserstand dort 14 Zentimeter unter dem Richtwert für die Alarmstufe 3.

Der Newsletter direkt aus dem Newsroom

Die Top-Themen, die Brandenburg bewegen - und alle Infos zur Corona-Pandemie. Täglich von der Chefredaktion in Ihr Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die deutschen und polnischen Eisbrecher seien im Einsatz, sagte Vogel. Schon bis hinter Schwedt sei das Eis aufgebrochen. „Bis nächste Woche ist das erledigt“, sagte der Minister. Zu sehen seien aber bereits Schäden an Uferrändern, die durch die Eisblöcke und -schollen angerichtet wurden, die sich auftürmten und bewegten.

Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt vom Freitag sind die Pegel Schwedt Schleuse und Oderbrücke sowie Stützkow nach dem Eisaufbruch bis zu 100 Zentimeter gefallen. Durch Bewegungen oder Verschiebungen des Eises könne es auch weiterhin schnelle Wasserstandsanstiege geben, hieß es.

Von RND/dpa