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Brandenburg Uniform-Aktion interessiert auch die Polizei
Brandenburg Uniform-Aktion interessiert auch die Polizei
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18:57 12.05.2013
Das Sowjetische Ehrenmal in Berlin.
Das Sowjetische Ehrenmal in Berlin. Quelle: dpa
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BERLIN

Die Männer waren am Donnerstag in Stasi-Uniformen und Uniformen der Nationalen Volksarmee (NVA) vor dem Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park mit Gewehren und DDR-Flagge aufmarschiert.

Hinter der Veranstaltung steht angeblich der „Traditionsverband Nationale Volksarmee“. Nach eigenen Angaben erklärt sich der Verein solidarisch mit den „von der politischen Strafjustiz der BRD nach 1990 zu Unrecht Verurteilten und Verfolgten“ und fordert deren Rehabilitierung. Anlass der Aktion war offenbar der in den meisten Ex-Sowjetrepubliken gefeierte „Tag des Sieges“ über Hitler-Deutschland am 9. Mai.

Politiker und Opferverbände zeigten sich empört über den Aufmarsch. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte, es sei eine „unsägliche Provokation, wenn diese Ewiggestrigen jetzt wieder uniformiert auf die Straße gehen“. Die DDR-Opfer-Hilfe forderte ein Verbot von Symbolen der SED-Diktatur. „Der Gesetzgeber sollte ein entsprechendes Zeichen setzen, dass die Verharmlosung der Diktatur nicht toleriert wird“, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Ronald Lässig. Auch der Bundeschef der SED-Opfer, Rainer Wagner, bezeichnete die Aktion als „schallende Ohrfeige für alle Opfer des SED-Regimes“.

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