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Brandenburg Verdi weitet Warnstreiks in Brandenburg aus
Brandenburg Verdi weitet Warnstreiks in Brandenburg aus
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14:24 08.04.2018
Vergangene Woche gingen in Berlin die Mitarbeiter der Stadtreinigung auf die Straße. In den nächsten Tagen kommt es zu Aktionen in Brandenburg. Quelle: dpa
Potsdam

Vor der nächsten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst erhöht die Gewerkschaft Verdi auch in Brandenburg den Druck. Für die kommenden Tage sind verschiedene Warnstreiks angekündigt. Damit wolle man nach zwei erfolglosen Verhandlungsrunden für die 2,4 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen ein deutliches Signal an die Arbeitgeberseite senden, teilte Verdi Berlin-Brandenburg am Sonntag mit.

Geplant seien in Berlin und Brandenburg kurze, längstens zweitägige Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen im Umkreis der bestreikten Betriebe und Dienststellen. Folgende Aktionen hat die Gewerkschaft geplant:

Dienstag, 10. April: Uckermark, Barnim und Berlin

Die Mitarbeiter der Stadt- beziehungsweise Kreisverwaltungen von Schwedt, Prenzlau (Uckermark), Eberswalde (Barnim) sowie vom Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde sind von sieben bis zwölf zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. In Schwedt ist eine Kundgebung vor der Stadtverwaltung geplant.

In Berlin ist eine Demonstration vor dem Bahnhof Friedrichstraße angekündigt. Aufgerufen seien Mitarbeiter von Bundesverwaltungen, Rentenversicherung und Arbeitsverwaltung, sowie von den Kliniken Charité und Vivantes.

Mittwoch, 11. April: Frankfurt/Oder, Neuruppin und Strausberg

Am Mittwochvormittag sind die Mitglieder der Stadtverwaltung Frankfurt/Oder zu Warnstreiks aufgerufen. Etwa 200 Teilnehmer werden zu Arbeitsniederlegungen in der Kreis- und Stadtverwaltung von Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) ab 9 Uhr erwartet.

Warnstreiks mit Kundgebung von Sparkassenmitarbeitern sind für Stausberg (Märkisch-Oderland) zwischen 12 und 13 Uhr angekündigt.

Donnerstag, 12. April: Potsdam und Cottbus

Zu einer „aktiven Mittagspause“ sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Potsdam zwischen 11 und 14 Uhr aufgerufen. Die Kundgebung findet auf dem Mittelstreifen der Hegelallee statt. Etwa 250 Mitarbeiter erwartet die Gewerkschaft. Auch in Cottbus sollen am Donnerstagvormittag verschiedene Verwaltungen und Dienststellen bestreikt werden. Es ist ein Demonstrationszug zum Stadthaus angekündigt.

Grund der Aktionen ist der anhaltende Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaft will mehr Geld für die Beschäftigten erkämpfen. In der laufenden Tarifrunde verlangt Verdi für die 2,4 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro monatlich.

Die Tarifverhandlungen hatten am 26. Februar begonnen. Seitdem haben die Gewerkschaften ihre Forderungen immer wieder mit Warnstreiks untermauert. Über Ostern wurde nicht gestreikt. Die Arbeitgeber halten die Arbeitsniederlegungen mit Hinweis auf den vereinbarten nächsten Verhandlungstermin am 15. April in Potsdam für überflüssig.

Von Torsten Gellner

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