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Brandenburg VBB skeptisch bei Idee zu 365-Euro-Ticket
Brandenburg VBB skeptisch bei Idee zu 365-Euro-Ticket
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17:21 09.07.2019
Quelle: Paul Zinken/dpa
Potsdam/Berlin

Der Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) reagiert skeptisch auf den Vorschlag des Berliner Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD), ein 365-Euro-Jahrestickets für Berlin einzuführen. „Wesentliche Aspekte eines erfolgreichen Nahverkehrssystems sind vor allem Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Sauberkeit“, erklärte VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel am Dienstag.

Ob Menschen lieber Bus und Bahn statt des Autos nutzen, entscheidet sich hauptsächlich über die Qualität und nicht allein über den Fahrpreis. Rahmenbedingungen zur Einführung eines VBB-365-Euro-Tickets würden mit den Ländern Berlin und Brandenburg und den 38 Verkehrsunternehmen im VBB abgestimmt und beschlossen. Eine Lösung nur für Berlin kann nicht isoliert betrachtet werden, denn sie hat auch Auswirkungen auf die Fahrgäste in Brandenburg.

Erhebliche Mindereinnahmen befürchtet

Ein VBB-365-Euro-Ticket für Berlin bedeute erhebliche jährliche Mindereinnahmen bei der BVG, bei S-Bahn, DB Regio, ODEG, NEB, Havelbus und den weiteren Verkehrsunternehmen, die in Berlin unterwegs seien, so Henckel. Dazu bedarf es eines finanziellen Ausgleichs in Höhe mehrerer Millionen Euro durch die öffentliche Hand.

Die AG Tarife des Landes Berlin untersucht derzeit als sogenannte dritte Finanzierungssäule weitere Finanzierungsmöglichkeiten für den ÖPNV. „Wir müssen zudem bedenken, dass neben kostensenkenden Tarif-Maßnahmen begleitend auch das Angebot deutlich ausgeweitet werden muss.“

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Von MAZonline

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