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Brandenburg Olaf Scholz (SPD) wünscht sich offenbar lieber neue GroKo als Rot-Rot-Grün
Brandenburg

Verwirrung um Insta-Post: Will Olaf Scholz lieber eine Groko als Rot-Rot-Grün?

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14:07 03.09.2021
Olaf Scholz (SPD), Kanzlerkandidat und Direktkandidat im Wahlkreis 61, im MAZtalk.
Olaf Scholz (SPD), Kanzlerkandidat und Direktkandidat im Wahlkreis 61, im MAZtalk. Quelle: Julius Frick
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Potsdam

Auch wenn die Wahl erst in gut drei Wochen stattfindet, mögliche Koalitionen werden selbstredend fleißig im Vorfeld diskutiert. Und auch beim MAZtalk am Montag im Potsdamer Nikolaisaal ließ SPD-Direktkandidat (und Kanzlerkandidat) Olaf Scholz durchscheinen, dass er zumindest über eine Ampelkoalition (SPD, FDP, Grüne) nachdenken würde. Auch Rot-Rot-Grün steht immer wieder im Raum.

Eigentlich schien die GroKo vom Tisch

Nur eine Koalitionsart, so schien es, wünscht sich keiner zurück: Die Große Koalition aus SPD und CDU. Nachdem in den letzten 16 Jahren insgesamt zwölf Jahre auf Bundesebene groß koaliert worden ist – und meistens eher unwillig – war diese Option endgültig vom Tisch. Bis jetzt: In einem auf den sozialen Netzwerken TikTok und Instagram veröffentlichen Video des Kanals „klima.neutral“ vom WDR wünscht sich Scholz offenbar lieber eine erneute GroKo anstatt einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken.

Scholz zögert kurz

In dem Clip wird der SPD-Kanzlerkandidat vor Entscheidungsfragen gestellt, die er beantwortet, indem er in eine Richtung des Videos läuft – ähnlich dem Hammelsprung-Prinzip im Bundestag. So läuft Scholz auf die Frage „Zur Arbeit mit dem ÖPNV oder dem E-Auto“ zielstrebig in die Ecke mit dem E-Auto.

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Wenig später erscheint die Frage „Regieren mit... rot, rot, grün oder große Koalition“. Nach kurzem Überlegen entscheidet sich Scholz für die Große Koalition.

Damit sorgte der Politiker im Netz für Verwirrung: „Das kann doch nicht sein Ernst sein!“, twitterte ein User.

Andere gingen davon aus, dass er eine andere Definition von „GroKo“ hat – nämlich die Regierungszusammenarbeit von SPD und Grünen:

Allerdings würde – aktuellen Umfragen zufolge – eine GroKo zwischen CDU und SPD den Sozialdemokraten eine neue Position bescheren: Und zwar die des größeren Partners.

Von MAZonline