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Brandenburg Von Polizisten auf der A 10 erschossen: Das haben Obduktion und Ermittlungen ergeben
Brandenburg Von Polizisten auf der A 10 erschossen: Das haben Obduktion und Ermittlungen ergeben
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10:25 26.09.2019
Polizisten an der Anschlussstelle Hellersdorf auf der A10 nordöstlich von Berlin. Bei einer Fahrzeugkontrolle war am 11. September ein Mann durch Schüsse von Beamten tödlich verletzt worden. Quelle: Christopher Harms/dpa
Potsdam

Der mutmaßliche Straftäter, der auf der A 10 von Polizisten getötet wurde, starb durch fünf Schüsse. Das ergab die Obduktion des Mannes, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilte. Insgesamt seien von den Polizisten zehn Schüsse abgegeben worden, einige hätten das Auto getroffen. „Nach den bisher geführten Ermittlungen gehen wir von einer gerechtfertigten Schussabgabe durch die Polizei aus“, sagte ein Sprecher der Behörde. Zuvor hatte die „Märkische Oderzeitung“ berichtet.

Auch die Identität des Mannes ist demnach geklärt. Nach Angaben des Sprechers handelt es sich um den in Polen gesuchten 26-jährigen, der in der polnischen Stadt Gorzow eine 26 Jahre alte Ukrainerin erschossen haben soll - wohl aus verschmähter Liebe.

Mit Revolver auf die Beamten gezielt

Die Polizei hatte den Mann vor rund zwei Wochen auf der Autobahn 10 bei Berlin gestoppt. Er soll mit einer Waffe auf die Beamten gezielt und den Revolver nach mehrmaliger Aufforderung nicht weggelegt haben.

Bei der Waffe habe es sich um einen Vorderlader-Revolver gehandelt, sagte der Sprecher. Die Besonderheit sei, dass die Waffe händisch geladen und nicht mit Patronen bestückt werde. Die ballistischen Untersuchungen dauerten deshalb noch an.

Der in Polen gesuchte Mann soll sein späteres Opfer in den Monaten vor der Tat massiv belästigt haben. Die Frau zeigte ihn bei der Polizei an, ein Gericht verhängte eine Geldstrafe. Warum der Mann nach Deutschland fuhr, ist noch nicht abschließend geklärt.

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Von MAZonline

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