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Brandenburg Carolin Pfanne: „Vieles wird in unserer Gesellschaft als selbstverständlich wahrgenommen“
Brandenburg

Vor der Bundestagswahl 2021: Was bewegt Sie, Carolin Pfanne aus Neustadt(Dosse)?

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11:53 07.09.2021
Carolin Pfanne, Kommunikationswissenschaftlerin aus Neustadt (Dosse).
Carolin Pfanne, Kommunikationswissenschaftlerin aus Neustadt (Dosse). Quelle: MAZ/privat
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Potsdam

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Carolin Pfanne (32) aus Neustadt (Dosse) (Ostprignitz-Ruppin).

Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich lebe und arbeite auf dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse), weshalb ich das große Glück habe, beim Blick aus dem Fenster stets Pferde zu sehen.

Mein Leben ist geprägt von Pferden

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

Ein typischer Tag in meinem Leben ist geprägt von Pferden – sowohl im Arbeitsalltag, als auch nach Feierabend beim Training mit meiner eigenen Stute.

Sie wohnen in Neustadt (Dosse) – was gefällt Ihnen dort, was nicht?

In Neustadt (Dosse) gefällt mir besonders die Nähe zur Natur bei gleichzeitig städtischen Annehmlichkeiten.

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

Ich finde es schade, dass vieles in unserer Gesellschaft als selbstverständlich wahrgenommen wird und Veränderungen oder Anpassungen des Status quo herausfordernd sind.

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Das ist sicherlich ein Prozess, der seine Zeit braucht.

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Mir hat das Zusehen bei den Proben für die Hengstparaden, die an drei Samstagen im September auf den Neustädter Gestüten stattfinden, Freude bereitet. Es ist toll zu sehen, wie sich die einzelnen Schaubilder zu einem Ganzen fügen.

Kinder profitieren sehr von sportlichen Aktivitäten

Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Ich glaube, politisches Engagement fängt schon im Kleinen an und erfordert nicht immer ein (Ehren-)amt, sondern kontinuierlichen Einsatz und Überzeugungsarbeit.

Wenn Sie Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Auch wenn es sicherlich drängendere Probleme gibt, wäre mir das Thema Sportförderung, insbesondere im Jugendbereich, sehr wichtig. Dies bezieht sich nicht nur auf den Reitsport, sondern auf alle Sportarten vom Breiten- bis zum Spitzensport. Ich bin der Meinung, dass Kinder und Jugendliche sehr von sportlicher Aktivität und dem Mitwirken in Vereinen und Teams profitieren.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de

Von MAZonline