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Brandenburg Mathias Treffurt: „Die Schulen sollten der aktuellen Situation angepasst und ausgestattet werden“
Brandenburg

Vor der Bundestagswahl 2021: Was bewegt Sie, Mathias Treffurt aus Schildow?

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11:34 01.09.2021
Mathias Treffurt, selbständiger Vertriebsberater aus Schildow.
Mathias Treffurt, selbständiger Vertriebsberater aus Schildow. Quelle: MAZ/privat
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Potsdam

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Mathias Treffurt (43) aus Schildow (Oberhavel).

Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich bin mit der Familie an der Ostsee bei Freunden und schaue auf den Bodden.

Schön ist Schildows ländlicher Charme mit Nähe zur Großstadt

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

Meine Tage sind vielseitig und abwechslungsreich, weshalb es mir schwerfällt, einen einzelnen Tag verallgemeinernd zu beschreiben. In der Regel beginnt mein Tag mit Frühstück, gemeinsam mit meinen Kindern. Anschließend folgt meistens ein sehr langer und vielseitiger Arbeitstag. An den Wochenenden verbringe ich viel Zeit mit der Familie.

Sie wohnen in Schildow– was gefällt Ihnen dort, was nicht?

Besonders gefällt mir in Schildow der Charme des Ländlichen mit der Nähe zur Großstadt. Hier wohnen tolle Menschen mit interessanten Geschichten. Als gebürtiger Erfurter fühle ich mich in meinem neuen Zuhause seit 2011 sehr wohl. Es gibt nichts Spezifisches was mir grundsätzlich in Schildow nicht gefällt. Sicher gibt es immer mal etwas, was einem hier und da nicht zusagt oder wo ich Potenzial für Verbesserungen sehe. Aber das sieht jeder aus seinem persönlichen Betrachtungswinkel anders.

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Lieber zielgerichtete Corona-Maßnahmen als „Gießkannenprinzip“

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

Der aktuelle Umgang mit der Coronapolitik ist schon das beherrschende Thema meiner persönlichen Aufregung. Dies jetzt auf einzelne Punkte herunter zu brechen würde ebenfalls den Rahmen sprengen.

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Damit es besser wird, müsste man grundsätzlich den Umgang mit dem Thema Corona verändern. Gefährdete Personengruppen sollte man punktuell schützen. Vorsichtsmaßnahmen und Regeln sollten zielgerichtet und sinnvoll installiert werden. Einschränkungen und Verbote nach dem Gießkannenprinzip halte ich für sehr übertrieben und selten zielführend. Die Schulen sollten der aktuellen Situation angepasst und ausgestattet werden.

Engagement im Gewerbeverein

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Die gesellschaftlichen Lockerungen haben mir viel Freude bereitet. Es wurde wieder öffentlich und gemeinsam gegessen und gelacht.

Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Ja, unbedingt. Man muss nicht unbedingt ein öffentliches Amt ausüben, um sich besonders in seiner Gemeinde politisch oder auch gesellschaftlich zu engagieren. Es gibt im Mühlenbecker Land genügend Möglichkeiten, sich zum Wohle aller Bürger zu engagieren. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, werden wir weiterhin in einer großartigen Gemeinschaft leben. Als Mitglied in verschiedenen Vereinen, versuche ich meinen Beitrag zu leisten. Über den Gewerbeverein finde ich auch im kommunalpolitischen Umfeld Gehör und Akzeptanz.

Wenn Sie Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

In meiner ersten Amtshandlung würde ich mein Kabinett aus sach-und fachkundigen Experten zusammensetzen, um für die Zukunft unseres Landes die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de

Von MAZonline