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Brandenburg Susanne Gabler: „Gesellschaftlicher Wert von Arbeit muss sich auch im Geld widerspiegeln“
Brandenburg

Vor der Bundestagswahl 2021: Was bewegt Sie, Susanne Gabler vom Schloss Wiepersdorf?

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13:38 20.09.2021
Susanne Gabler, Künstlerin aus Wismar und derzeitige Artist-in-Residence auf Schloss Wiepersdorf.
Susanne Gabler, Künstlerin aus Wismar und derzeitige Artist-in-Residence auf Schloss Wiepersdorf. Quelle: Scheerbarth/Privat
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Potsdam

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Susanne Gabler, Artist in Residence auf Schloss Wiepersdorf.

Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich bin Artist-in-Residence auf Schloss Wiepersdorf. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich auf eine wunderschöne Parkanlage und auf eine Kastanie.

Viel Arbeit am PC und am Atelier

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

An einem typischen Tag arbeite ich stundenlang am Rechner und am Telefon nach dem Aufstehen, um künstlerische Projekte zu organisieren. Für den restlichen Tag arbeite ich sehr gern in meinem Atelier oder bin irgendwo in Mecklenburg Vorpommern, um meine Kunstwerke zu installieren oder Ausstellungen zu kuratieren oder aufzubauen.

Sie wohnen in – abgesehen vom Schloss Wiepersdorf – in Wismar. Was gefällt Ihnen dort, was nicht?

Dort gefällt mir die Nähe zur Ostseeküste und manchmal ist es zu schwierig durch die zahlreichen Touristen zu gehen in der Altstadt.

Wertesystem muss neu ausgerichtet werden

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

Mich regt seit 2020 sehr oft auf, dass der gesellschaftliche Wert bestimmter Arten Arbeit sich nicht monetär widerspiegelt.

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Was müsste passieren, damit es besser wird?

Ich glaube, wir sind eingeladen, unsere Wertesystem neu auszurichten.

Viel zu tun als Bundeskanzlerin

Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Mein Aufenthalt hier auf dem Schloss Wiepersdorf.

Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Ich engagiere mich bereits politisch für die Anerkennung der Bedeutung die die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler tatsächlich gesellschaftlich hat.

Wenn Sie Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Viel Kaffee kochen, denn es gibt sehr viel zu tun.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de.

Von MAZonline