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Brandenburg Wie sich die AfD wieder mal als Opfer inszeniert
Brandenburg Wie sich die AfD wieder mal als Opfer inszeniert
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15:47 30.07.2019
Mal wieder künstliche Aufregung: Andreas Kalbitz Quelle: picture alliance / Monika Skolim
Potsdam

Die Geschichte klingt zu schön, um wahr zu sein: Ausgerechnet der auf deutsche Musik und Schlager spezialisierte Radiosender B2 weigert sich, einen Wahlwerbespot der volkstümlichen Brandenburger AfD auszustrahlen.

Bei näherer Betrachtung ist an dieser Geschichte, die die Pressestelle der Partei am Dienstagmittag per Mail verschickte, allerdings nichts dran. Landeschef Andreas Kalbitz beklagte darin unter anderem „das peinliche undemokratische Verhalten“ des Senders Radio B2. Und weiter: „Der willkürliche Ausschluss missliebiger Parteien bei der Wahlwerbung im Radio lässt erhebliche Zweifel berechtigt erscheinen, ob Radio B2 sich noch im verfassungstreuen Rahmen bewegt.“

Ein kurzer Anruf bei B2 in Berlin genügt, um diesen Willkür-Vorwurf als Fake zu entlarven. Der Sprecher des Senders, Heiner Harke, betont, es handele sich um eine Grundsatzentscheidung von B2, zur Landtagswahl in Brandenburg keine Parteiwerbespots zu bringen. „Das gilt nicht nur für die AfD, sondern für alle Parteien.“

B2 (Eigenwerbung: „Wir lieben Schlager“) sendet auf einer gemeinsamen Frequenz (106,0) für Berlin und Brandenburg. Die Hörer in Berlin, wo erst 2021 wieder gewählt wird, wolle man nicht mit Wahlwerbung aus dem Nachbarland behelligen, so Harke weiter. Im Gegensatz zu den Öffentlich-Rechtlichen sind private Radiosender nicht zur Ausstrahlung der Spots verpflichtet.

Von Thorsten Keller

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