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Brandenburg Aufziehender Regen: Waldbrandgefahr in Brandenburg sinkt wieder
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Waldbrandgefahr in Brandenburg sinkt wieder

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13:47 25.07.2021
Waldbrandgefahr in Brandenburg sinkt wieder
Waldbrandgefahr in Brandenburg sinkt wieder Quelle: xcitePRESS
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Das wechselhafte Sommerwetter hat direkte Auswirkungen auf die Waldbrandgefahr in Brandenburg: Während am Samstag bei trockenem Sommerwetter in 10 der 14 Landkreise die zweithöchste Warnstufe vier mit „hoher Gefahr“ herrschte, beruhigte sich mit aufziehendem Regen die Lage anschließend wieder. Am Sonntag wurde nur noch für die Landkreise Uckermark und Havelland die Stufe vier gemeldet, in allen anderen Regionen galt wieder die Warnstufe drei mit „mittlerer Gefahr“.

Waldbrandbeauftragter rechnete schon mit baldiger Beruhigung der Lage

Der Waldbrandbeauftragte des Landes, Raimund Engel, hatte schon damit gerechnet, dass sich die Lage bald wieder beruhigen werde. Er prognostizierte bereits am Samstag: „Die aufkommende Gewitterfront wird voraussichtlich dafür sorgen, dass die Waldbrandgefahr auch bei uns im Land wieder sinkt“. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Sonntag lokale Gewitter mit teils unwetterartigem Starkregen, Hagel und Sturmböen vorhergesagt.

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So funktionieren die Waldbrandstufen

Unabhängig von der Waldbrandgefahr ist es nach den Bestimmungen des Landeswaldgesetzes in Brandenburg grundsätzlich verboten, in einem Abstand von weniger als 50 Metern zu einem Waldrand ein Feuer anzuzünden. Ab der Waldbrandstufe 4 gilt dies auch für Waldbesitzer und Arbeiter im Rahmen genehmigter Maßnahmen. Von der Warnstufe 4 an kann ein Wald von der Forstbehörde gesperrt werden, wenn dies zum Schutz des Waldes oder der Besucher notwendig ist. Davon wird nach Angaben des Umweltministeriums aber nur selten Gebrauch gemacht.

Waldbrände im Juni

Bereits im Juni kam es in Brandenburg zu einer Vielzahl von Waldbränden, über die die MAZ berichtete. Durch die andauernde Hitzewelle kämpften Feuerwehrleute im ganzen Land gegen viele Brände. Einer der ausdauerndsten Einsätze war der Brand bei Bötow. Der Brand der mehrere Tage wütete, bedingte einen der größten Einsätze für die Wehren aus Oberkrämer. Besonders problematisch an dem Brand: Das betroffene Areal ist mit Munition verseucht.

Von MAZonline/dpa