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Brandenburg Waldbrandgefahr steigt in Brandenburg wieder
Brandenburg

Waldbrandgefahr in brandenburg bleibt hoch - keine Entwarnung

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16:08 23.08.2020
Blick auf eine Rauchwolke während eines Waldbrandes im Loben-Moor zwischen Gorden-Staupitz, Hohenleipisch und Plessa. Quelle: Veit Rösler/dpa
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Potsdam/Neuruppin

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt wieder. Am Sonntag galt in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin die Waldbrandgefahrenstufe vier von fünf möglichen. Damit bestand dort eine hohe Gefahr. Eine mittlere Gefahr wurde für die Landkreise Havelland und Oberhavel festgelegt. Im Rest des Landes war die Gefahr gering.

Durch Regen am Freitag und Samstag hatte es eine leichte Entspannung gegeben. Die Niederschläge seien aber meist nur in den Oberboden eingedrungen, sagte Raimund Engel, Brandenburger Waldbrandschutzbeauftragter. Am Samstag galt nur noch im Landkreis Prignitz eine hohe Waldbrandgefahr. Im Süden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz war sie mittelhoch. Laut Deutscher Wetterdienst werden die Temperaturen in den kommenden Tagen im Land 21 bis 25 Grad erreichen.

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Äste können wegen der Trockenheit abbrechen

Die Stiftung preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg warnte unterdessen Spaziergänger vor derzeit gefährlichen Abbrüchen von Ästen aufgrund der Trockenheit in den Parkanlagen. Fehlendes Wasser hätten die Baumstatik beeinflusst, hieß es. Stammholz und Astwerk würden ihre natürliche Elastizität verlieren und könnten unvermittelt und ohne jegliche Schädigung abbrechen. Oft würden Bäume starke Äste mit Blättern und Früchten auch einfach abwerfen, um Verdunstungsflächen zu reduzieren.

Von RND/dpa