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Brandenburg Wasserverband: Teslas E-Auto-Fabrik gefährdet die Trinkwasserversorgung
Brandenburg Wasserverband: Teslas E-Auto-Fabrik gefährdet die Trinkwasserversorgung
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21:34 16.01.2020
Im Wald beim Güterverkehrszentrum Freienbrink in Grünheide will Tesla bauen – im Trinkwasserschutzgebiet. Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Grünheide

Die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) gefährdet die Trinkwasserversorung. Und auch die Entsorgung des Abwassers ist nicht geklärt. Davor warnt der Wasserverband Strausberg-Erkner in einem Beitrag des RBB vom Donnerstagabend.

„Schwerwiegende Probleme mit der Trinkwasserversorgung

Schon in der ersten Ausbaustufe gebe „umfangreiche und schwerwiegende Probleme mit der Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserversorgung“. Damit widerspricht der Verband Darstellungen der Landesregierung. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte zuletzt erklärt, die vorhandene Infrastruktur reiche für die erste Ausbaustufe der Fabrik aus. Er hatte vor allem von der Verkehrserschließung gesprochen.

„Gegenwärtig kann weder die Trinkwasserversorgung noch die Schmutzwasserentsorgung in dem von Tesla gewünschten Zeitrahmen gewährleistet werden“, fasst der Wasserverband laut RBB zusammen.

Fabrikbau im Wasserschutzgebiet

Nach Wasserverbands-Angaben liegt das Fabrikgelände außerdem in einer Trinkwasserschutzzone. Sollte die Fabrik eine eigene Wasserversorgung mit Brunnen planen, gefährde das die öffentliche Trinkwasserversorgung, so der Verband.

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Der Bauantrag von Tesla wird vom Landesumweltamt geprüft. Eine Genehmigung wird nicht allein nach Baurecht, sondern nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erteilt. Bei der Prüfung wird das Schutzbedürfnis von Natur, Boden, Wasser und Menschen geprüft.

Von Alexander Engels

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