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Brandenburg Weber, Levy und Turbine sind die Besten
Brandenburg Weber, Levy und Turbine sind die Besten
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21:53 15.12.2013
Brandenburgs Sportler des Jahres 2013: Franziska Weber, Maximilian Levy und das Team von Turbine Potsdam, hier vertreten durch Kapitänin Stefanie Draws. Quelle: dpa
Potsdam

Gewinnerlächeln bei Franziska Weber, Siegerfaust von Maximilian Levy, Tänzchen der Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam: Die Sportler des Jahres aus Brandenburg ließen am Samstagabend in der Metropolis-Halle im Filmpark Babelsberg der Freude über ihren Triumph freien Lauf. „Ich bin stolz auf die Auszeichnung. Es ist eine Ehre für mich, diesen Preis entgegennehmen zu dürfen“, sagt Levy, der zum ersten Mal ganz oben auf dem Treppchen stand. Der 26 Jahre alte Radprofi, der in Cottbus mit seiner Verlobten Madeleine Sandig und Töchterchen Tessa (7 Monate) lebt, war bei der Sportgala glücklich. Der Bahnrad-Sprinter holte 2013 bei der Weltmeisterschaft in Moskau Gold im Teamsprint und Silber im Keirin. „Die Ehrung zum Sportler des Jahres ist für mich die Bestätigung meiner Leistungen“, so Levy. „Für mich schließt sich heute der Kreis.“ 2005 sei er als Nachwuchssportler des Jahres ausgezeichnet worden. „Seitdem ging es jedes Jahr ein bisschen weiter und schneller.“ Dreimal Weltmeister, drei Medaillen bei Olympischen SpielenLevy befindet sich auf der Überholspur.

Potsdam, 14.12.2013 - Die Kanutin Franziska Weber ist zum vierten Mal in Serie zu Brandenburgs Sportlerin des Jahres gewählt worden. Bei den Männern wurde erstmals dem Bahnradsprinter Maximilian Levy diese Ehre zuteil. Bereits zum neunten Mal ging der Titel bei den Mannschaften an die Fußball-Frauen des 1. FFC Turbine Potsdam. Gefeiert wurde in der Metropolishalle in Potsdam.

Auch Franziska Weber liebt Geschwindigkeit. Die „Lady in Red“ stahl in ihrem roten Kleid Fernseh-Moderatorin Madeleine Wehle die Show. Und nicht nur das: Die 24Jahre alte Kanutin gewann zum vierten Mal in Folge die Damen-Konkurrenz und überflügelte damit den Bob-Sportler Kevin Kuske. „Das ist schon außergewöhnlich. Ich freue mich sehr über die Ehrung. Das ist der schönste Pokal bislang.“ Mit Tina Dietze aus Leipzig zeigte die Kajakfahrerin, die in Potsdam auf Bauingenieur studiert, bei der Heim-Weltmeisterschaft in Duisburg der Konkurrenz über ihre Parade-Strecke 500 Meter sowie im Sprint das Heck. „Potsdam braucht nicht nur schnelle Paddlerinnen, sondern auch gute Fachleute vom Bau“, spottete ihr Laudator Jürgen Eschert und spielte auf die Hallenschließung im Potsdamer Luftschiffhafen an. Im nächsten Jahr will Weber bei der Heim-EM in Brandenburg/Havel und bei der WM in Moskau überzeugen.

Nach Erfolgen greifen auch die Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam, die zur Mannschaft des Jahres gewählt wurden. „Wir waren alle echt überrascht, dass wir gewonnen haben“, meinte Stefanie Draws. „Wir waren 2013 nicht so erfolgreich im Vergleich zu den Vorjahren.“ Doch die Wahl durch die Sportjournalisten in Brandenburg – mehr als 40 Reporter hatten sich daran beteiligt – sei etwas Außergewöhnliches. „Die Journalisten sehen die Leistungen doch aus einem anderen Blickwinkel.“ Auch Bernd Schröder war überglücklich. „Die Wahl ist aber auch eine Art Verpflichtung für die Spielerinnen, im nächsten Jahr noch eine Schippe draufzulegen“, sagte der Erfolgscoach.

Auch Levy will sich nicht ausruhen. Der Radprofi will Ende Februar bei der WM angreifen. „Natürlich habe ich Gold im Blick. Doch voraussetzen kann man das nicht.“ Jetzt wird er mit seiner Familie in Ruhe Weihnachten feiern. Tochter Tessa bekommt gerade die ersten Zähnchen – so ganz gemütlich wird das Fest für den Sportler des Jahres wohl nicht.

Von Jens Trommer, Ralf Thürsam und Sebastian Morgner

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