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Brandenburg Dafür sind die Brandenburger besonders dankbar
Brandenburg Dafür sind die Brandenburger besonders dankbar
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07:53 24.12.2019
An dieser Stelle geben wir Menschen aus der Region die Gelegenheit, sich zu bedanken. Quelle: MAZ
Potsdam

An Heiligabend häufen sich die Päckchen unterm Weihnachtsbaum. Der Konsumwahnsinn hatte uns in den letzten Wochen fest im Griff. Dabei sind das größte Geschenk oft die kleinen oder scheinbar selbstverständlichen Dinge. An dieser Stelle geben wir Menschen aus der Region die Gelegenheit, sich zu bedanken – bei denen, die ihnen wichtig sind, oder für das, was sie 2019 am meisten berührt hat. Auch die MAZ-Redaktion bedankt sich – bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Bleiben Sie uns auch 2020 treu und lassen Sie das alte Jahr in Ruhe ausklingen. Frohes Fest!

Roland Schulze, Baudenkmalpfleger aus Babelsberg Quelle: Rainer Schüler

Roland Schulze, Baudenkmalpfleger in Potsdam-Babelsberg: „Es gibt sehr viele Potsdamer, die Dank für ihr tägliches Tun verdient haben. Ich danke allen Ehrenamtlern, die vieles in dieser Stadt erst möglich machen. In der Angerkirche konnten so z.B über 120 glückliche Paare heiraten. Am Winzerberg wurde es durch die ehrenamtliche Arbeit erst möglich, dass über 5000 Besucher der Bacchus-Stunde im Sommer einen wunderschönen Abend hatten. Hunderte Stunden verbrachten Ehrenamtler mit der Pflege und Erhaltung des Weinberges.Sie geben ihre Freizeit zum Wohle anderer. Ihnen gehört, stellvertretend für Viele, mein Dank, weil sie diese Stadt liebens- und lebenswerter machen.“

Maryam Samii aus Kleinmachnow Quelle: Konstanze Kobel-Höller

Maryam Samii, 55, Kleinmachnow: „Mitten im Leben mit all seinen unerwarteten Überraschungen bin ich so sehr dankbar dafür, dass ich meine Gesundheit zurückbekommen habe – mit der Liebe und Unterstützung meiner wunderbaren Familie und Freunde. Ich bin auch dankbar dafür, dass es mir mein Lehrerberuf erlaubt, meine Schüler zu stärken und ich ihr Leben positiv beeinflussen kann. Und schließlich bin ich noch dankbar dafür, von klassischer Musik umgeben zu sein, die Tag für Tag meiner Seele gut tut und mein Leben bereichert. Und natürlich für meine Kinder, die mich schrecklich stolz machen.“

Mette Schacht aus Eiche Quelle: Johanna Apel

Mette Schacht, 18 Jahre, Abiturientin aus Eiche: „Ich bin für viele Sachen dankbar. Vor allem dafür, was andere Menschen für mich tun. Die Zeit, die sie mit mir verbringen und die Anstrengung, die sie auf sich nehmen, um mir ein schönes Leben zu ermöglichen. Vor allem meinen Eltern gegenüber empfinde ich große Dankbarkeit. Außerdem bin ich danbkar dafür, dass wir hier die Möglichkeit haben, ein gutes Leben zu leben. Dass es Sicherheit gibt und dass wir das Recht haben, zu träumen.“

Richard Wolfgang Weber aus Michendorf Quelle: Jens Steglich

Richard Wolfgang Weber, 86 Jahre, Rentner aus Michendorf: „Ich bin dankbar dafür, dass mir, wenn ich abends ins Bett gehe und den Tag überdenke, vor allem Dinge einfallen, über die ich mich freuen kann. Worüber ich mich immer wieder freue, dass wir die 'Wende' erlebt haben und sich so viel Positives daraus ergeben hat.“

Benjamin Schulte aus Netzeband Quelle: Regine Buddeke

Benjamin Schulte, 28 Jahre, Netzeband: „Ich bin dankbar für meine Gesundheit. Und dankbar für die Freude an meiner Arbeit als Holzbildhauer. Ich arbeite gern und bin froh, dass ich das tun kann, was mir Freude macht – und dass es Leute gibt, die mir das ermöglichen.“

Judith Brandsch aus Neuruppin Quelle: Regine Buddeke

Judith Brandsch, 64 Jahre, Schuhmacherin/Schlüsseldienst, Neuruppin:„Ich bin dankbar dafür, dass ich viele langjährige Kunden habe, die sich freuen, dass es mich und mein Handwerk gibt. Ich bin auch dankbar, in Neuruppin eine Heimat gefunden zu haben – mit so viel Kultur, so viel Natur und diesem wunderbaren See.“

Anja Schaeper aus Kyritz Quelle: André Reichel

Anja Schaeper (38), Ärztin aus Kyritz: „Ich bin für die vielen kleinen Dinge im Leben dankbar. Gleiches gilt für all die tollen Menschen, die für mich da sind.“

Fred Düring aus Kyritz Quelle: André Reichel

Fred Düring (59), Bauhofmitarbeiter aus Kyritz:„Ich bin dankbar dafür, dass es mir gesundheitlich gut geht. Das ist mir am wichtigsten. Auch meinen Eltern bin ich zu Dank verpflichtet, denn sie haben viel für mich getan.“

Dirk Skudinski aus Oranienburg Quelle: Matthias Schütt

Dirk Skudinski (39) aus Oranienburg:„Ich bin dankbar dafür, dass ich gesund durch das Jahr gekommen bin und es meiner Tochter, die mein Ein und Alles ist, gut geht.“

Horst Kapphahn aus Pritzerbe Quelle: Antje Preuschoff

Horst Kapphahn, 66, Pritzerbe: „Um dankbar zu sein, brauche ich kein Weihnachten. Das bin ich das ganze Jahr. Diesmal vor allem für Freundschaften, die ich geschlossen habe. Ich lag eine Zeit lang im Krankenhaus und habe dort Leute kennen gelernt, mit denen ich nach wie vor guten Kontakt pflege. Und das, obwohl sie hunderte von Kilometern entfernt wohnen.“

Uwe Hartmann aus Brandenburg an der Havel Quelle: Antje Preuschoff

Uwe Hartmann, 50 Jahre, Brandenburg an der Havel: „Meine Mutter ist in diesem Jahr gestorben. Anderthalb Monate lang lag sie im Hospiz in der Bauhofstraße. Es war gut, dass sie da sein konnte, denn zuhause wäre das nicht gegangen. Ich bin den Mitarbeitern dort sehr dankbar. Die waren echt wunderbar.“

Nicole Hegner mit Tochter Emma Quelle: Antje Preuschoff

Nicole Hegner (38) mit Tochter Emma (7), Mögelin:„Ich danke meinem Mann Frank für seine Unterstützung in dieser schweren Zeit. Unsere jüngere Tochter Ella ist schwer krank. Frank ist immer für uns da, selbst neben der vielen Arbeit schafft er das. Sowas ist nicht selbstverständlich.“

Birgit Ruhdorf aus Brandenburg an der Havel Quelle: Antje Preuschoff

Birgit Ruhdorf, 49 Jahre, Brandenburg an der Havel:„Ich bin für meine Familie dankbar und dafür, dass wir alle gesund sind. Denn das ist das Wichtigste. Ich bin außerdem dankbar dafür, dass alle Arbeit haben. Denn das ist ebenfalls nicht selbstverständlich.“

Oliver Gabriel Quelle: Udo Böhlefeld

Oliver Gabriel (35), Ludwigsfelde: „Ich habe vor gut einem Jahr ehrenamtlich im Ludwigsfelder Waldhaus angefangen. ich freue mich, dass ich dort gut aufgenommen wurde und mein Freundeskreis seither gewachsen ist. Inzwischen arbeite ich dort im Bundesfreiwilligendienst und bin dankbar dafür, dass meine Dienststelle mir den Führerschein ermöglicht hat.“

Evelin Kierschk freut sich über eine Spende vom Küchenstudio Sukowski. Quelle: Margrit Hahn

Evelin Kierschk (75) aus Luckenwalde, Rentnerin und Senioren- und Behindertenbeauftragte: „Ich bin so dankbar, dass es so viele Menschen gibt, die mich in diesem Jahr unterstützt haben. Mehr als 6000 Euro Spenden sind in diesem Jahr zusammengekommen. Nur dadurch kann das Haus Sonnenschein für Vereine, Organisationen und Selbsthilfegruppen erhalten bleiben.“

Elke Heimer aus Königs Wusterhausen Quelle: Gerlinde Irmscher

Elke Heimer (50), Buchhändlerin aus Königs Wusterhausen: „Ich bin dankbar, dass ich bei der Stadtbuchhandlung Radwer arbeiten dart. Einen schöneren Arbeitsplatz kann ich mir nicht vorstellen. Danke an alle Kunden, die uns die Treue halten und es uns ermöglichen hier zu arbeiten.“

Gregor Bleibs aus Blönsdorf Quelle: Julie Knoth

Gregor Gleibs (32), Blönsdorf: „Ich habe allen Grund dankbar zu sein, sowohl beruflich als auch familiär. Aus Berlin nach Blönsdorf zu ziehen, war eine gute Entscheidung, für uns und unsere beiden Kinder, wovon das jüngste erst Ende November geboren wurde. Als Spielraum-Designer habe ich im Nachbardorf eine kreative und erfüllende Arbeit gefunden, das ist der dritte Grund zum Dankbar-Sein.“

Alexander Gottlob aus Zossen. Quelle: Jan Russezki

Alexander Gottlob, 30, Koch aus Zossen: „Ich bin für die Geburt meiner Tochter dankbar. Das war schon ein Phänomen, weil es mein erstes Kind ist.“

Katlen Mieland arbeitet im Städtischen Klinikum in Brandenburg an der Havel Quelle: Rüdiger Böhme

Katlen Mieland, 54, Hebamme aus Brandenburg an der Havel: „Ich bin dankbar, dass es meiner Mutti als einzigem Elternteil mit 80 Jahren so gut geht.“

Der evangelische Pfarrer Christoph Kurz hält an Heiligabend den Gottesdienst in der St.-Moritz-Kirche in Mittenwalde. Quelle: Jan Russezki

Christoph Kurz, 63, Pfarrer aus Mittenwalde: „Ich danke Gott für unsere Kinder und Enkel, auch für meine Geschwister und ihre Familien sowie für meine Frau, die nach vier Jahrzehnten immer noch mit mir durch Dick und Dünn geht.“

Während ihre Eltern an Heiligabend in die Kirche gehen, packt Bea Achterberg aus Potsdam-West noch Last-minute-Geschenke ein. Quelle: Florian Pavel

Bea Achterberg, 28, Master-Studentin aus Potsdam: „Ich bin für das neue Album von Yung Hurn dankbar, weil er bewiesen hat, dass Deutschrap sich immer wieder neu erfindet.“ So richtig geht Weihnachten bei ihr erst am 26. Dezember los: „Wir feiern mit der ganzen Familie in Teltow inklusive typischer Weihnachtsgerichte: Rotkohl, Grünkohl, Bratensoße. Ich esse vegane Seitan-Ente aus dem Asialaden, meine Familie isst Fleisch. Sie akzeptieren das, nur Opa fragt jedes Jahr, ob ich das mit dem vegan sein noch immer mache.“

Von MAZonline

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