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Brandenburg Waldbrandgefahr in Brandenburg bleibt hoch
Brandenburg Waldbrandgefahr in Brandenburg bleibt hoch
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10:11 23.08.2018
Hunderte Feuerwehrleute waren zur Bekämpfung des Großbrandes bei Fichtenwalde im Einsatz. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Wegen der langanhaltenden Trockenheit und Hitze bleibt die Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin weiter hoch. Für 12 von 14 Landkreisen wird für Donnerstag die höchste Warnstufe 5 ausgerufen. Lediglich in der Uckermark sowie im Landkreis Spree-Neiße mit der Stadt Cottbus herrscht die zweithöchste Warnstufe 4.

Schauer und Gewitter am Wochenende?

Das Umweltministerium in Potsdam appelliert auf seiner Internetseite, alles zu unterlassen, was zu einem Brand im Wald führen könnte: Es gilt ein striktes Rauchverbot im Wald, auch Grillen und Lagerfeuer sind verboten. Kleinste Funken könnten schon eine Katastrophe auslösen. Mehr als 90 Prozent der Waldbrände werden von Menschen verursacht, hieß es weiter.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam rechnet für Donnerstag mit einem erneuten Temperaturanstieg. Die Höchstwerte liegen bei 30 bis 35 Grad. Eine Abkühlung sei erst am Wochenende zu erwarten. Demnach sollte die Temperatur am Freitag auf 26 Grad sinken, mit Schauern und Gewittern sei zu rechnen.

Brandenburgs Helden des Sommers

Knapp 38 000 freiwillige Feuerwehrleute sind in der Mark im Einsatz – in diesen Tagen wegen der schweren Waldbrände viele von ihnen sogar nahezu täglich. Wie geht es Ihnen damit? Was treibt sie an? Die MAZ stellt sechs von ihnen vor.

In Brandenburg hat es in diesem Jahr bereits Hunderte Waldbrände gegeben. Einer der schwersten brach beim Beelitzer Ortsteil Fichtenwalde aus und beschäftigte zahlreiche Feuerwehrleute tagelang.

Von dpa/MAZOnline