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Brandenburg Weltkriegsbombe zu Sprengplatz in Grunewald gebracht
Brandenburg Weltkriegsbombe zu Sprengplatz in Grunewald gebracht
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10:59 22.01.2020
«Polizeiabsperrung» steht auf dem Absperrband am Alten Stadthaus. Dort wurde nach ersten Erkenntnissen bei Bauarbeiten eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden, die nach Angaben der Polizei heute noch entschärft werden soll. Quelle: Paul Zinken/dpa
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Berlin

Die in der Nacht zu Mittwoch entschärfte Weltkriegsbombe ist zu einem Sprengplatz im Grunewald gebracht worden. Dort werde der 250 Kilogramm schwere Blindgänger zu einem späteren Zeitpunkt kontrolliert endgültig gesprengt, teilte die Polizei am Mittwoch auf Twitter mit. Ein genauer Termin für die Sprengung stehe noch nicht fest, sagte ein Polizeisprecher.

Der Sprengplatz im Berliner Ortsteil Nikolassee liegt nahe der Autobahn 115 und ist nach Polizeiangaben der einzige Sprengplatz in Berlin. Ob die Sprengung auch Auswirkungen auf den Verkehr haben wird, richte sich nach Größe des Sperrkreises und sei noch nicht absehbar, erklärte der Sprecher.

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Die am Dienstagvormittag im Zentrum Berlins gefundene Weltkriegsbombe ist kurz nach Mitternacht von Spezialisten der Polizei entschärft worden. Das teilte die Polizei über Twitter mit. „Der Sperrkreis wird in Kürze aufgehoben. Wir werden gemeinsam mit allen Helfenden dafür sorgen, dass die Betroffenen schnellstmöglich in ihre Wohnungen zurückkehren können.“

Zuvor hatte die Polizei eine Sperrzone rund um den Fundort der Bombe nahe dem Alexanderplatz festgelegt. Alle Menschen mussten das Gebiet verlassen. Darunter waren 1900 Bewohner von Wohnungen, Hotel- und Restaurantgäste, Angestellte in Büros und Verkäufer in Geschäften. Viele Menschen mussten sich in Notunterkünften aufhalten und konnten erst in der Nacht zurück in ihre Wohnungen.

Von RND/dpa

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