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Brandenburg Weniger Anbaufläche, weniger Ertrag: Mäßige Kürbisernte in Brandenburg
Brandenburg Weniger Anbaufläche, weniger Ertrag: Mäßige Kürbisernte in Brandenburg
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16:29 30.09.2019
Kürbisernte der Nonnendorfer Agrargenossenschaft . Quelle: Uwe Klemens
Potsdam

Die Kürbisernte in Brandenburg ist in diesem Jahr unter den Erwartungen geblieben. „Die große Herausforderung bestand darin, Wasser auf die Felder zu bringen“, sagte Andreas Jende, Geschäftsführer des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg. Wo es gelungen sei, die Pflanzen zu wässern, seien stattliche Exemplare herangewachsen, anderswo nicht.

Insgesamt seien etwa 3300 Tonnen auf die Waage gebracht worden, sagte Jende. Im Vorjahr konnten noch 3400 und 2017 noch 3750 Tonnen geerntet werden. Auch die Anbaufläche sei um 40 Hektar leicht auf 241 Hektar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Etwa 40 bis 45 Betriebe bauen im Land Kürbisse an.

Pflanzen brauchen intensive Betreuung

Laien denken beim Kürbis an eine anspruchslose Frucht. Landläufig heißt es: Kern in den Boden und wachsen lassen. Doch mit dieser Methode komme ein Landwirt nicht weiter, erläutert Jende. Der Anbau sei sehr arbeitsintensiv. „Kürbisse brauchen viel Betreuung“, sagte er. Sie müssten bewässert, gedüngt und die Reihen von Unkraut befreit werden. Es sei viel Handarbeit. Doch zunehmend fehlten in Betrieben Arbeitskräfte.

Kürbisse aus Brandenburg werden in der Regel regional vermarktet, auf Märkten oder in den Hofläden der Betriebe. „Es gibt mittlerweile gute Kontakte zum Einzelhandel“, sagte Jende. Auch Lebensmittelbetriebe verarbeiten demnach gern Kürbisse aus Brandenburg zu Konserven.

Der Gartenkürbis - der zu Suppen, Aufläufen oder auch Kuchen verarbeitet werden kann – stammt aus den USA und Mexiko. Weltweit gibt es etwa 850 Arten.

Von MAzonline

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