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Brandenburg Kandidaten für Generalsuperintendentenamt stehen fest
Brandenburg

Wer wird Brandenburgs Generalsuperintendant: Kristóf Bálint oder Christoph Vogel?

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13:26 22.06.2020
Ein Kreuz hängt an einer Kette über dem Talar. Quelle: Stefan Sauer/dpa
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Potsdam

Zwei Theologen kandidieren für die Nachfolge der Potsdamer Generalsuperintendentin Heilgard Asmus. Zur Wahl am 6. September treten der 55-jährige Thüringer Superintendent Kristóf Bálint und der Berliner Oberkonsistorialrat Christoph Vogel (53) an, wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Montag in Potsdam mitteilte. Die zehnjährige Amtszeit von Asmus endet Mitte Juli.

Für das Leitungsamt werde eine erfahrene, gestandene, vielseitige und teamfähige Persönlichkeit gebraucht, sagte Bischof Christian Stäblein. Nun seien zwei solche Kandidaten gefunden worden.

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Kristóf Bálint wurde am 23. Mai 1965 in Budapest geboren und wuchs in der DDR auf. Er bringe die „typisch-untypische DDR-Biografie eines Unangepassten“ mit, sagte der Theologe. Das Abitur sei ihm verwehrt worden, er habe eine Ausbildung als Koch, später als Diakon gemacht. Damit habe er nach dem Ende der DDR schließlich in Jena Theologie studieren können. Seit der Ordination 2001 ist er Pfarrer in Thüringen, seit 2012 Superintendent im Kirchenkreis Bad Frankenhausen.

Christoph Vogel wurde am 13. September 1966 in Berlin geboren und hat in Berlin, Heidelberg und Göttingen studiert. Seinen Pfarrdienst begann der Theologe im Hohen Fläming in Brandenburg, danach hat er in Brandenburg an der Havel eine Gemeinde und die Psychiatrie-Seelsorge übernommen. In die Zeit fällt auch ein langes Kirchenasyl. von 2004 bis 2009 war er persönlicher Referent des EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber. Seit 2009 ist er in der Kirchenverwaltung für die Ausbildung der Pfarrer zuständig.

Von RND/epd