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Brandenburg Hitze und Unwetter am Wochenende – Vorsicht beim Baden
Brandenburg Hitze und Unwetter am Wochenende – Vorsicht beim Baden
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14:11 14.06.2019
Das Strandbad Wannsee dürfte trotz Gewitterrisiko wieder voll werden – an der Unterhavel sollte man derzeit besser nicht ins Wasser. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Potsdam

Mit Werten bis zu 35 Grad wird dieses Wochenende in Deutschland eines der bislang wärmsten in diesem Jahr. Schon Freitag soll laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in zahlreichen Städten die 30-Grad-Marke geknackt werden, unter anderem in Berlin.

Ob dieses Wochenende sogar das bislang wärmste in diesem Jahr wird, konnte ein DWD-Meteorologe nicht sagen, da es im Westen und Norden deutlich kühler werde als im Osten. In den Abendstunden zum Start ins Wochenende steige die Unwettergefahr in Brandenburg.

Bis zu 30 Liter pro Quadratmeter

In der Nacht zum Sonnabend könne es zu Gewittern mit Sturmböen, Starkregen und Hagel kommen. Teilweise drohen wieder Regenfälle mit bis zu 30 Liter pro Quadratmeter. Auch am Sonnabend drohen örtlich weitere Unwetter bei Temperaturen um die 32 Grad. Sonntag soll es überwiegend trocken bleiben und mit Höchsttemperaturen von 26 Grad etwas kühler werden.

Durch die Niederschläge der vergangenen Tage ist die Waldbrandgefahr in Brandenburg deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht in allen Landkreisen nur noch sehr geringe oder geringe Gefahr.

Geringste Waldbrandgefahrenstufe in Jüterbog

Auch im Landkreis Teltow-Fläming herrscht derzeit die geringste Waldbrandgefahrenstufe. Dort war zuletzt am Sonntag ein mehrtägiger großflächiger Waldbrand auf einem Truppenübungsplatz nahe Jüterbog gelöscht worden.

Allgemein lösen Unwetter mit viel Regen auf dem Land nicht so viel Chaos aus wie in den Städten. Die Wassermassen könnten in den Wiesen besser abfließen, erklärte der Meteorologe. In Städten, deren Böden durch Asphalt und Häuser versiegelt sind, sei die Kanalisation bei großen Regenmengen schnell überfordert. Dadurch komme es schneller zu Überschwemmungen.

Unterhavel und Groß Glienicker See verunreinigt

Bei Starkregen kommt es in Städten wie Berlin öfter vor, dass die Mischwasserkanalisation überläuft. „Besondere Verschmutzungsrisiken durch die Zuflüsse von Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet bestehen im Bereich der Unterhavel“, erklärte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso).

Betroffen sind demnach die Kleine Badewiese und die Badestelle Grunewaldturm, der Groß-Glienicker See sowie der Weiße See. Die Warnung beruht auf Prognosen, in den beiden anderen Fällen auf Meldungen der jeweiligen Gesundheitsämter.

Angenommen werde eine Belastung mit Kolibakterien, sagte die Lageso-Sprecherin. Erwachsene könnten dennoch schwimmen gehen, sollten aber kein Wasser schlucken. Insbesondere mit Kindern werde aber empfohlen, auf andere Badestellen auszuweichen.

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Von MAZonline/dpa

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