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Brandenburg In diesen Landkreisen warnt der Wetterdienst vor schweren Gewittern
Brandenburg In diesen Landkreisen warnt der Wetterdienst vor schweren Gewittern
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18:31 12.06.2019
Ein Blitz erhellt den Abendhimmel über einem Getreidefeld im Landkreis Oder-Spree in Ostbrandenburg. Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
Potsdam

 Nach dem Gewitter in der Nacht müssen sich die Brandenburger auch am Mittwoch auf Unwetter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst gab am Nachmittag eine amtliche Unwetterwarnung für diverse Landkreise in Brandenburg heraus. Es bestehe die Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern (Stufe 3 und 4). Die Warnung ist von 17 bis voraussichtlich 20 Uhr gültig.

Betroffen sind die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Oberhavel und das Havelland. Die Stadt Potsdam muss ebenfalls mit Unwettern rechnen.

Schwere Schäden sind möglich

Bei einem möglichen Blitzschlag bestehe Lebensgefahr, betonten die Wetterexperten am Mittwoch. Möglich seien unter anderem schwere Schäden an Gebäuden, Bäume könnten entwurzelt werden, Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen nahe Bächen und kleinen Flüssen seien ebenfalls möglich. Der Wetterdienst riet, alle Fenster und Türen zu schließen, Gegenstände im Freien zu sichern und den Aufenthalt im Freien zu meiden. Wenn man doch draußen sei, solle man Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten.

Es werden Sturmböen zwischen 80 und 100 Kilometer pro Stunde erwartet sowie Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter und kleinkörniger Hagel.

Beruhigung erst in der Nacht zu Donnerstag

Vereinzelt schwere Unwetter mit Orkanböen bis 120 Kilometer pro Stunde, heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit und großkörnigem Hagel sind auch möglich. In der Nacht zu Donnerstag soll sich die Lage dann beruhigen.

Brandenburg und Berlin befinden sich derzeit im Einflussbereich eines Tiefdruckkomplexes über Mitteleuropa, so der Deutsche Wetterdienst. Dabei wird mit einer südöstlichen Strömung sehr warme und schwüle Luft herangeführt.

Von RND/dpa/mot

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