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Brandenburg UVB senkt Wachstumsprognose für Berlin und Brandenburg
Brandenburg UVB senkt Wachstumsprognose für Berlin und Brandenburg
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11:20 13.03.2019
Die Wirtschaft in der Region geht von einer trüberen Konjunktur aus. Quelle: Jens Wolf/dpa
Berlin/Potsdam

Die Wirtschaft in der Region hat angesichts der eingetrübten Aussichten ihre Erwartungen an dieses Jahr korrigiert. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) gehen für Berlin von einem Wachstumsplus von etwa 1,5 Prozent aus, für Brandenburg von etwa 1 Prozent. Anfang des Jahres hatte der größte Wirtschaftsverband der Region noch mit einem Wirtschaftswachstum von bis zu 2 Prozent gerechnet.

UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck verwies darauf, dass zuletzt mehrere Volkswirte und Inistitute ihre Prognosen für Deutschland zum Teil drastisch nach unten korrigiert hätten. „Das kann an Berlin und Brandenburg nicht spurlos vorübergehen“, sagte er.

16.000 neue Jobs für Brandenburg

Für den Arbeitsmarkt habe dies vorerst noch keine Folgen, sagte er. „Das ist kein Widerspruch. Der Arbeitsmarkt ist immer ein nachlaufender Indikator.“ Trotz eingetrübter Konjunktur sei die Schaffung von 68.000 zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen möglich, davon 52.000 in Berlin und 16.000 in Brandenburg. Das sagte Amsinck unter Berufung auf eine Schätzung der Arbeitsagenturen.

In Berlin werde die Sozialwirtschaft am stärksten wachsen, in Brandenburg stehe die Logistik mit zusätzlichen 3000 Jobs an der Spitze. Amsinck verwies unter anderem auf den jüngst erfolgten Spatenstich für das neue große Paketzentrum der DHL in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming). DHL investiert dort fast 100 Millionen Euro. 600 Jobs sollen dort entstehen.

Von Torsten Gellner

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