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Brandenburg Woidke: Brandenburg bekommt zusätzlichen Impfstoff
Brandenburg

Woidke: Brandenburg bekommt zusätzlichen Impfstoff 

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19:42 27.05.2021
ARCHIV - 26.03.2021, Mecklenburg-Vorpommern, Neubukow: Drei vorbereitete Spritzen mit dem Corona-Impfstoff Astrazeneca liegen in einer Hausarztpraxis bereit. Bei einem weiteren Impf-Gipfel mit Vertreter der Kommunen und der Ärzteverbände will die Landesregierung über die Impfstrategie für Mecklenburg-Vorpommern beraten. (zu dpa-lmv: «Regierung berät mit Kommunalpolitikern und Medizinern Impf-Strategie» vom 09.04.2021) Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 26.03.2021, Mecklenburg-Vorpommern, Neubukow: Drei vorbereitete Spritzen mit dem Corona-Impfstoff Astrazeneca liegen in einer Hausarztpraxis bereit. Bei einem weiteren Impf-Gipfel mit Vertreter der Kommunen und der Ärzteverbände will die Landesregierung über die Impfstrategie für Mecklenburg-Vorpommern beraten. (zu dpa-lmv: «Regierung berät mit Kommunalpolitikern und Medizinern Impf-Strategie» vom 09.04.2021) Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Jens Büttner
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Potsdam

Brandenburg erhält laut Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wegen des Rückstands gegenüber anderen Bundesländern zusätzlichen Corona-Impfstoff. Diese Zusage habe das Land beim Impfgipfel von Bund und Ländern bekommen, sagte Woidke nach dem Treffen am Donnerstag. „Wir werden im Juni in einer ersten Tranche mehr als 29.000 Dosen Biontech zusätzlich bekommen. Das hilft uns natürlich, beim Impfen voranzukommen.“

Nach Daten des Robert Koch-Instituts hat Brandenburg bezogen auf die Einwohnerzahl bislang die wenigsten Dosen bekommen. Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte, der Bund wolle zu wenig gelieferten Corona-Impfstoff ausgleichen.

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Die Länder bereiten sich auf das grundsätzliche Ende der Priorisierung am 7. Juni vor. Es gebe dann auch für Jugendliche keine Priorisierung, stellte Woidke klar. „Es gibt für Jugendliche auch keine zusätzlichen Impfstoffmengen, so dass Jugendliche sich einordnen müssen.“

Bislang ist der Impfstoff von Biontech ab einem Alter von 16 Jahren zugelassen. Für ab 12-Jährige wird die Zulassung in den nächsten Tagen erwartet. „Aber da die Priorisierung dann wegfällt, heißt das, dass alle entsprechend Geduld haben müssen, bis sie mit dem Impfen dran sind“, sagte Woidke. Er erinnerte an die Zusage der Bundesregierung, dass bis zum Ende des Sommers jeder, der es wolle, ein Impfangebot erhalten werde.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wies am Donnerstag Kritik an der Verteilung des Impfstoffs zurück. Am Ostermontag seien 12 Prozent der Deutschen erstgeimpft gewesen - sieben Wochen später seien es nun über 40 Prozent. Dass Anfang Juli dann bereits über 50 Prozent mindestens einmal geimpft seien, hätte vor einigen Wochen kaum jemand gedacht, sagte er.

Von RND/dpa