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Brandenburg Woidke mahnt Tesla zur Schaffung guter Arbeitsbedingungen
Brandenburg

Woidke mahnt Tesla zur Schaffung guter Arbeitsbedingungen

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15:06 28.06.2020
Baukrähne und Baumaschinen sind auf dem Gelände der künftigen Tesla Giga-Factory zu sehen. Tesla will ab 2021 in Grünheide nahe Berlin in seiner ersten Fabrik in Europa rund 500.000 Elektroautos im Jahr bauen. Der US-Elektroautobauer Tesla kann die Vorbereitung des Baus der ersten Fabrik in Europa weiter vorantreiben. Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Potsdam

Ministerpräsident Dietmar Woidke erwartet von Tesla die Schaffung guter Arbeitsbedingungen im im Bau befindlichen neuen Werk in Grünheide. Tesla wolle Autos von hoher Qualität bauen, die gebe es nicht zum „Nulltarif und auch nicht mit Billiglöhnen“, sagte der Ministerpräsident in der rbb-Sendung „Brandenburg aktuell“, die am Sonntagabend (19.30 Uhr) ausgestrahlt wird.

500 000 E-Autos pro Jahr

Tesla will ab 2021 in Grünheide rund 500 000 E-Autos im Jahr bauen. Die Genehmigungsverfahren laufen noch. Zunächst sollen in der Fabrik nach einem Strategiepapier rund 12 000 Menschen arbeiten, mit 10 000 Zuzüglern rechnet der Landkreis Oder-Spree in der Region. Neue Wohnungen sollen gebaut und die Verkehrsanbindung verbessert werden.

Zudem soll der US-Elektroautohersteller in seiner ersten europäischen Fabrik in Grünheide eine besondere Adresse bekommen: Tesla-Straße 1. Nach Angaben der Gemeinde plant das Unternehmen mit dieser neuen Adresse, den Sitz der Tesla Manufacturing Brandenburg SE von Brandenburg/Havel nach Grünheide nahe Berlin zu verlegen.

Woidke: „Große Verantwortung“

Woidke sprach in der rbb-Sendung von einer „großen Verantwortung“, die das Land für ganz Deutschland trage. Die Entscheidung von Tesla sei nicht nur eine Entscheidung für Brandenburg, sondern auch eine für Deutschland gewesen. „Und deswegen sind wir gezwungen zu beweisen, dass Deutschland ein guter Investitionsstandort ist, an dem man in sehr hoher Geschwindigkeit investieren kann.“

Von RND/dpa

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