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Brandenburg Zukunft von Brandenburgs Impfzentren unklar
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Zukunft von Brandenburgs Impfzentren unklar 

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11:08 11.06.2021
In Brandenburg ist derzeit offenbar unklar, was nach dem 31. Juli mit den Corona-Impfzentren passiert.
In Brandenburg ist derzeit offenbar unklar, was nach dem 31. Juli mit den Corona-Impfzentren passiert. Quelle: Bernd Settnik
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Potsdam

In Brandenburg ist derzeit offenbar unklar, was nach dem 31. Juli mit den Corona-Impfzentren passiert. Der für die Impflogistik zuständige Innenminister Michael Stübgen (CDU) habe Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) mit Schreiben vom Donnerstag aufgefordert, bezüglich der Zukunft der Impfzentren kurzfristig Klarheit zu schaffen, berichten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ (Freitag) unter Berufung auf den Brief.

Es sei vereinbart gewesen, dem Impfstab bis zum zurückliegenden Montag mitzuteilen, „welches Impfzentrum in welcher Kapazität und Öffnungszeit ab dem 1. August 2021 weiter betrieben wird“, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben. Informationen dazu hätten jedoch bis Donnerstag nicht vorgelegen.

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Trotz „mehrfacher Anmahnungen“ sei nicht konkret benannt worden, „welche Kommune welchen Impfstrang übernimmt oder eben nicht“, zitieren die PNN weiter aus dem Brief. Dies sei jedoch essentiell für die „logistische Lastplanung“. Die Kassenärztliche Vereinigung (KVBB) steigt in Brandenburg zum 31. Juli aus dem Betrieb von Impfzentren aus. Im Mai war festgelegt worden, dass die Landkreise diese Impfzentren dann weiterbetreiben können.

In Brandenburg werden laut Innenministeriums derzeit die Impfzentren in Perleberg und Falkensee sowie die Impfstelle Rathenow von den jeweiligen Landkreisen betrieben, die restlichen elf Impfzentren von der KVBB. Der entsprechende Vertrag zwischen der KVBB und dem Gesundheitsministerium ende mit Ablauf des 31. Juli, hieß es. Betroffen sind unter anderem die Städte Potsdam, Cottbus, Frankfurt an der Oder und Brandenburg an der Havel.

Von RND/epd

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