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Lokales Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!
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06:16 25.09.2019

Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!

Als Erzieherin kennen sie die meisten: Margitta Glöde. Die Bantikowerin wurde in Pritzwalk geboren, ihre Eltern stammten einst aus Blumenthal. Die meiste Zeit ihres Lebens aber wohnen sie eben schon in Bantikow. Dort schätzt die 59-Jährige besonders den Kegelsport zusammen mit vielen anderen Frauen. Zwischenzeitlich führte es Margitta Glöde etwas weiter weg von der Heimat. Da ging sie als junge Frau in Karl-Marx-Stadt in die Lehre zur Textilfacharbeiterin. Es dauerte nicht lange, und sie wurde ans Institut für Heimerzieherausbildung nach Hohenprießnitz unweit von Leipzig delegiert. Heute betreut sie die sogenannte Soziale Gruppe der Arbeiterwohlfahrt in Neustadt. Es sind Grundschüler, die dort die Homburg-Schule besuchen. Margitta Glöde hat einen Sohn, der sich in Neuruppin derzeit ebenso zum Erzieher ausbilden lässt

Quelle: Matthias Anke

Die gebürtige Kyritzerin   Stefanie Knoll  ist mit 16 Jahren mit ihrem Freund durchgebrannt und nach Wutike gezogen. Das war 1996. Dort leben die beiden bis heute.  „Er stand damals mit Ferrero-Küsschen und einer Rose vor mir“, erinnert sich die 38-Jährige. Da war es um sie geschehen. Die beiden haben drei Kinder. Stefanie Knoll beendete ihre Schule in Kyritz und wurde Friseurin. Tochter und Sohn wurden danach geboren. Anschließend hat die Wutikerin verschiedene Jobs gemacht und ihren Partner bei seiner Selbstständigkeit unterstützt. Seit 2008 ist sie auch Feuerkünstlerin und hat bereits etliche Auftritte in der Region absolviert unter anderem im Kyritzer Klostergarten. Nachdem sie ihre Leidenschaft für die Naturheilkunde entdeckt hatte, wuchs auch der Wunsch in ihr, in Kyritz einen Bioladen zu eröffnen. 2017 war es soweit. Heute pendelt sie zwischen Wutike und Kyritz. „Ich bin ein Landmädel und finde es gut, wenn man Arbeit und Leben auf dem Land verbinden kann“, sagt sie. rab

Quelle: Sandra Bels

Unter „Oskar“ kennen ihn seine Verwandten und Bekannten in seinem Dorf und in der Umgebung . Tatsächlich aber heißt er Frank Nebelin. Der 57-Jährige kann sich zurecht als einer der Ur-Stüdenitzer bezeichnen. In seinem Elternhaus, in dem er wohnt, lebten schließlich schon so einige Generationen vor ihm. Es ist ein alter Bauernhof. Dem Metier ist nun auch er irgendwie treu geblieben: Frank Nebelin arbeitet als Maschinist bei der örtlichen Agrargenossenschaft. In seinem Haus ist zudem seit einer Weile wieder zusätzliches Leben drin, weil die Tochter nach ihrer Zeit in Berlin wieder in die Heimat und zu ihrem Vater zurückkehrte. Zu seinen großen Hobbys zählen das Tischtennisspielen und das Fahrradfahren mit seinem Enkel

Quelle: Matthias Anke