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Lokales Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!
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06:16 25.09.2019

Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!

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Obwohl er in Kyritz geboren wurde und die ersten neun Jahre lang lebte, ist Kay Bismark längst waschechter Wusterhausener. Als Kfz-Mechatroniker kümmert sich der 31-Jährige in seiner Stadt um Wohnmobile. Außerdem ist er seit bald 20 Jahren im Schützenverein aktiv. Dieser Tage opfert er viel Freizeit für das Gelingen des Schützenfestes. Der Schießsport hat es ihm angetan: „Im Dezember ist das Landeskönigsschießen mit der Luftpistole in Werder. Da fahre ich hin.“ Bis dahin ist noch eine Menge Training zu absolvieren. Auch sonst gibt es im Verein eigentlich fast immer ws tun. „Wenn ich mal Zeit habe, gehe ich gerne angeln“, sagt Kay Bismark. Allzu oft sei das aber nicht der Fall.

Quelle: Alexander Beckmann

Sylvia Heise ist in Nackel aufgewachsen. In Kyritz ist die 42-Jährige zur Welt gekommen und dort legte sie am Jahn-Gymnasium auch ihr Abitur ab. Nach einer kreativen Findungsphase machte sie eine Ausbildung zur Bürokraft und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre. 15 Jahre lebte sie in Berlin, gründete dort eine Familie. In ihre alte Heimat kehrte sie vor zweieinhalb Jahren zurück. "Mein Mann brachte mich auf den Gedanken und wir haben es auch nicht bereut". Zwar muss Sylvia Heise nun täglich nach Berlin zur Arbeit fahren, doch mit der Bahn sei  dies kein Problem und auf den heimischen Garten, die viele Natur, die Ruhe und die frische Luft will sie inzwischen nicht mehr verzichten.

Quelle: André Reichel

Von der Geburtsstadt Magdeburg über Havelberg und das Kyritzer Umland führte der Lebensweg Marlies Hintze bis in die Stadt Kyritz. „Ich bin hierher gezogen, als ich geheiratet habe“, erklärt die 58-Jährige. Die Familie, das sind für sie vor allem die Kinder und Enkel. Ansonsten lebt Marlies Hintze derzeit allein. In ihrem Beruf Wirtschaftshilfe arbeitet sie schon seit längerem nicht mehr. „Wir haben noch alles gelernt - von der Wäscherei über die Großküche bis zur Kinderbetreuung.“ Doch irgendwann war Schluss. „Ich habe viel körperliche Arbeit gemacht, bis man mich nicht mehr wollte.“ Neben der stundenweisen Beschäftigung bei einem Kyritzer Discounter bastelt sie nun innerhalb einer Beschäftigungsmaßnahme an Modellen regionaler Baudenkmale. Fest steht für Marlies Hintze: „Zu Hause muss ich nicht auch noch basteln.“ Viel lieber liest sie, beschäftigt sich mit Handarbeiten oder mit dem Hund.

Quelle: Alexander Beckmann
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