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Lokales Willkommen in der Neuruppiner Nachbarschaft!
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14:41 30.05.2018

Willkommen in der Neuruppiner Nachbarschaft!

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„Bei uns war es immer lustig und schön“, sagt Hannelore Schulz aus Neuruppin, wenn sie sich an ihre letzten 45 Arbeitsjahre als Erzieherin erinnert. Gleich nach ihrem Studium in Schwerin fing sie in der damals gerade eröffneten Kiko II in der Artur-Becker-Straße an. Heute heißt das Haus Kita Kunterbunt. Anfangs betreute Hannelore Schulz Gruppen von jeweils 20- ,heute von 12 Kindern über drei bis vier Jahre bis zur Einschulung. Zum Jahresende geht die Erzieherin in den Ruhestand und kümmert sich „nur noch“ um ihre vier Enkelkinder.

Quelle: Peter Geisler

Dass es seit vielen Jahren einen regen Austausch junger Musiker zwischen Rheinsberg und dem renommierten Blue Lake Fine Arts Camp in den USA gibt, verdankt die Stadt Jörg Schubert (53). Der Computerfachmann hat den Kontakt vor 20 Jahren über einen seiner damalige Kunden hergestellt. Blue Lake ist der Ingenieur für Kernwerkstechnik bis heute treu, auch wenn er mit der Organisation des Schüleraustauschs nichts mehr direkt zu tun hat. Zur Wendezeit hat Jörg Schubert im Kernkraftwerk Rheinsberg gearbeitet, heute hat er mit einem Partner eine eigene Computerfirma. Und zum Ausgleich macht er Musik, seit dem elften Lebensjahr mit der Tuba.

Quelle: Reyk Grunow

Er mag Menschen. Er mag Eis. Kein Wunder, dass Diethelm Maaß mit seinem Arbeitsplatz an der Eismaschine in seinem kleinen Café „Maaßi’s Ice Dream“ äußerst zufrieden ist. „Das ist meine Berufung“, sagt der 56-Jährige, der früher einen Reiterhof hatte und den Laden jetzt seit zwölf Jahren führt. Nur, dass im Moment nicht so viele Touristen wie sonst in Rheinsberg sind, macht ihm zu schaffen. „Es wundert mich aber nicht: Viele haben nicht mehr so viel Geld für den Urlaub.“ Rheinsberg findet er dennoch gut - bis auf die politische Schiene. Die Streitigkeiten unter den Stadtvertretern und die Haltung dem neuen Bürgermeister gegenüber gefällt Maaß nicht. „Sie alle müssen mit- und nicht gegeneinander arbeiten. So wie es jetzt läuft, ist es nicht gut für die Stadt.“

Quelle: Celina Aniol
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