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Lokales Willkommen in der Prignitzer Nachbarschaft
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15:33 06.09.2019

Willkommen in der Prignitzer Nachbarschaft

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Er setzt sich für die Abschaffung der gelben Säcke ein. Benjamin Schlitter kämpft für die gelbe Tonne in der Prignitz. Der Wittenberger hat dafür im März eine Online-Petition gestartet. Sie richtet sich an den Landkreis. Bislang haben sich fast 400 Unterstützer gefunden. Sie alle haben es satt, dass die gelben Säcke reißen, der Müll auf den Straßen landet und bei Wind durch die Stadt geweht wird. Die gelbe Tonne bringt nur Vorteile mit sich, so Benjamin Schlitter. Der 30-Jährige verzichtet schon lange auf die gelben Säcke. Er selbst arbeitet bei der Müllabfuhr. Ende August ist er zum Müllausschuss des Landkreises eingeladen. Dort werden Verwaltung und Politik über das Thema diskutieren und vielleicht schon bald eine Entscheidung treffen.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Er war der 15 000. Besucher beim „Rock im Moor“-Festival am Wochenende. Boberow statt Wacken, dachte sich Micha Berg aus Perleberg und kam zum Feiern an die Moorscheune. Er ist ein regelmäßiger Besucher des kleinen Festivals am Rambower Moor. Der Kindergärtner ist Fan handgemachter Rockmusik. Er genießt jede freie Minute in der Heimat, wobei es auch ruhig und gelassen zugehen kann. Der 39-Jährige liebt die Natur in der Prignitz, vor allem die Sonnenaufgänge. Von hier will er nicht mehr weg. Über viele Jahre war Micha Berg in der Wirtschaft tätig. Er studierte Philosophie und Englisch. Nun hat er als Kindergärtner sein Traumjob gefunden. Für ihn ist es eine Herzenssache, für die junge Generation in der Prignitz da zu sein.   mjp/atz

Quelle: Bernd Atzenroth

Sie ist eine Grenzgängerin: Anja Schult lebt mit Mann und Kind im mecklenburgischen Marnitz, arbeitet aber seit einem Jahr ein paar Kilometer weiter auf brandenburgischer Seite bei der Amtsverwaltung in Putlitz. Nicht nur deswegen ist die 37-Jährige prädestiniert dafür, das Quellfest in Marnitz zu organisieren und moderieren, was sie in diesem Jahr erstmals tat. Vor neun Jahren hatte das Fest für sie eine ganz besondere persönliche Bedeutung: Als sie mit ihrer Samba-Gruppe „Bonita de Brazil“ dort auftrat, lernte sie ihren Mann kennen. Die Idee zur Samba-Show hatte sie übrigens schon lange davor, als sie noch im Karneval aktiv war. Seit zehn Jahren nun tanzt sie nicht nur, sondern schneidert auch Kostüme und hat alles in ihrer Hand. atz

Quelle: Bernd Atzenroth
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