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Lokales Hallo Nachbarn aus Dahme-Spreewald!
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09:41 26.04.2019

Hallo Nachbarn aus Dahme-Spreewald!

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 ​Seit seiner Abkehr aus der Hauptstadt nennt sich Lothar nicht mehr mit seinem richtigen Nachnamen, sondern nur noch „aus dem Süden“. Erstmal hatte er nur ein Wochenendgrundstück in Bestensee, doch dann entschied er sich, für immer auf’’s Dorf zu ziehen. Anfang der 90er Jahre baute er im Ortsteil Pätz und ist seitdem waschechter Bestenseer aus Pätz. Mit seinen „noch“ 67 Lenzen fühlt sich Lothar aus dem Süden jung,stark und rüstig. Deswegen ist er viel mit dem Rad unterwegs. Am liebsten macht er das nicht allein, sondern mit anderen. In der Stadt wäre sowas ein Problem, doch aber nicht auf dem Dorf!

Quelle: Andrea Müller

Ursula Schwarz wohnt seit 1984 in Königs Wusterhausen. Sie zog damals mit der Familie aus Berlin ins Dahmeland. Nach Berlin zurück zu gehen, kam für sie nie in Frage. „Hier ist es bedeutend ruhiger und es liegt alles dicht beieinander, egal ob es das Einkaufen ist oder die ärztliche Versorgung“, sagt die 67-jährige Pensionärin. Aber auch, dass man einfach mal mit Leuten ein paar Worte reden kann, ohne dumm angeguckt zu werden. Zu Hause wartet Katzi, eine Fundkatze, auf sie. Ein großes Hobby ist das Reisen. Ist sie unterwegs, ist sie auch gleich noch für andere da. Sie betreut Menschen, die nicht mehr alleine auf Reisen gehen können, wie Rollstuhlfahrer oder ältere Leute.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Thomas Kutschke wohnt in Berlin-Altglienicke. Wenn es seine Zeit erlaubt, ist der selbstständige Tischler oft vor den Toren der Stadt anzutreffen. „Die Natur hier hat es uns angetan“, schwärmt der 53-Jährige. Zudem gäbe es in Königs Wusterhausen das schönste Kino – das Capitol und er hat es zu seinem Lieblingskino erkoren.. „Hier gibt es immer ganz besondere Filme, die in Berlin so nicht zu sehen sind, wie jetzt gerade Alfons Zitterbacke und den möchte ich nicht versäumen“, erzählt er. Da könne man sich so schön die Kindheit hochholen. Und wenn er nicht gerade im Kino ist, ist für ihn Fußballspielen, Golfen oder Wellness ein Ausgleich zu seiner Tischlerarbeit.

Quelle: Gerlinde Irmscher
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