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Lokales Hallo Nachbar in Brandenburg an der Havel und Umgebung
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11:27 05.11.2019

Hallo Nachbar in Brandenburg an der Havel und Umgebung

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Wenn irgendwo und unerwartet, ganz leise oder auch temperamentvoll, eine Mundharmonika erklingt, ist es meistens Brandenburgs Tischtennislegende Harry Janz, der in der Nähe steht und jemandem ein Ständchen spielt. Manchmal auch Dingen. Am Dienstag blies der Neuschmerzker, der in der kommenden Woche 84 Jahre alt wird, den Ahornbäumen in seinem Rietzer Weg, wo er seit 1942 zu Hause ist, eine wirklich traurige Weise. Schließlich fielen an diesem Tag gleich mehrere dieser schönen, üppigen Bäume. Sie mussten dem geplanten neuen Rad- und Fußweg weichen, der in Zukunft eine bessere Anbindung an das ebenfalls geplante neue Wohngebiet sichern soll.

Quelle: Heike Schulze

Larissa Schumann kommt aus Kasachstan und lebt seit 2007 mit ihrem Mann und ihren beiden mittlerweile erwachsenen Kindern in Brandenburg. Ihr Sohn ist Kraftfahrzeug-Mechatroniker und ihre Tochter sucht nun nach ihrer Ausbildung in einer Klinikküche eine Stelle als Köchin in einer Kantine. Larissa Schumann besuchte die Deutschkurse der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft. 2012 bekam die 48-Jährige das Angebot, im dortigen Cafe als Köchin zu arbeiten. Mittlerweile leitet sie das Café. Dort kocht sie an manchen Tagen mit ihrem Team für 50 bis 60 Personen. Brandenburg schätzt sie als „gemütliche Kleinstadt mit viel Wasser. Das mag ich“.

Quelle: Marion von Imhoff

Schwangere Frauen möchte Sandra Weißflor begleiten und bei ihrer Geburt unterstützen. Die 27-Jährige ist sogenannte Flow Birthing-Mentorin und möchte ein Bewusstsein fördern, „das Weiblichkeit und die Fähigkeit zu gebären als Geschenk begreift.“ Hierfür wünscht sich die Brandenburgerin in der Havelstadt eine „gute Zusammenarbeit“ mit Ärzten und Hebammen. In ihrer Freizeit liest die Steuerfachangestellte gern Bücher und musiziert gemeinsam mit ihrem Sohn Janus. Sandra Weißflor ist mit dem Nachwuchs häufiger auf dem Fahrrad unterwegs und schätzt die Zeit auf dem Marienberg. „Es ist für uns jedes Mal schön dort oben“, sagt die 27-Jährige der MAZ.

Quelle: André Großmann
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