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Lokales Hallo Nachbar in Brandenburg an der Havel (Teil 2)
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11:27 05.11.2019

Hallo Nachbar in Brandenburg an der Havel (Teil 2)

Manuela Hampshire (59) war in jüngster Vergangenheit ziemlich oft die Erste. Die Brandenburgerin war die erste Bewerberin um eine Stelle im neuen Bekleidungsgeschäft des EKZ Wust. Sie war erste Wahl bei Kathleen Hagenau, Regionalchefin Nordost des Modeparks Röther. Und an diesem Donnerstag war die Ersteingestellte auch als erste Verkäuferin an ihrem Arbeitsplatz. Mehr Erfahrung konnte Röther kaum bekommen, denn Manuela Hampshire blickt auf 45 Jahre im Einzelhandel zurück. Die auf Damenoberbekleidung spezialisierte Fachverkäuferin hat also schon seit HO-Zeiten viele Moden kommen und gehen sehen. Zu den derzeit angesagten Farben sagt sie: „Maisgelb, rot und grün-schwarz.“

Quelle: Rüdiger Böhme

Daniel Herzog hat die Wende als gerade 13-Jähriger erlebt. Das habe ihn so politisiert schon in diesem jugendlichen Alter, „dass ich später beschloss, Politologie zu studieren“. Auch der zunehmende Rechtsradikalismus habe ihn dazu bewogen und beunruhige ihn auch jetzt aktuell sehr, sagt der heute 43-Jährige. Daniel Herzog wurde in Wolfen, Sachsen-Anhalt, geboren. Seit 2002 lebt er mit Unterbrechungen in Brandenburg. Er war ab 2014 Mitarbeiter der Linken-Landtagsabgeordneten Andrea Johlige. Seit 1. Oktober ist Daniel Herzog Migrationsberater bei der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft. Sein erstes Fazit? „Ich bin begeistert. Das Team ist toll.“

Quelle: Marion von Imhoff

Wo sie am liebsten ist? „Im, auf dem und unter Wasser“, sagt Heike Fredrich. Vor 61 Jahren in Brandenburg an der Havel geboren ist sie eng mit der Havel und den Seen verbunden. Nach dem Besuch der Neubauer-Oberschule ging die Schwimmerin an die Sportschule. Beruflich ging sie andere Wege und wurde Konditorin in der Centra-Bäckerei in der Grünen Aue. Ihr erster Abstecher in die Gastronomie führte sie in den „Erfrischungsraum“ des HO-Kaufhauses in der Hauptstraße. Dort bleib sie auch nach der Übernahme durch Karstadt. Als Karstadt die Segel in Brandenburg strich, bekam sie eine Stelle in Brieselang, kehrte 15 Jahre später beruflich zurück und ging mit dem Café Torte am Molkenmarkt an den Start. 2011 suchte das Pflegeheim Renafan in der Neuendorfer Straße Servicekräfte für Küche und Restaurant. Heike Fredrich bewarb sich. Doch es kam anders. „Man brauchte eine Hauswirtschaftsleitung“, erzählt sie. Und das wurde sie dann auch.

Quelle: Heiko Hesse