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Lokales Willkommen in der Wittstocker Nachbarschaft!
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17:59 16.03.2020

Willkommen in der Wittstocker Nachbarschaft!

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Der Liebe wegen war Gabriele Merten 1997 nach Freyenstein gezogen. "Wir waren damals das erste Hochzeitsreiterpaar nach der Wende", erinnert sie sich. Ursprünglich stammt die heute 73-Jährige aus Berlin. Dort hatte sie den Beruf der Krankenschwester gelernt und als solche gearbeitet. Sie leitete aber auch mal einen Pflegedienst. In Freyenstein blieb sie bis zur Rente noch als Krankenschwester in der Region tätig. In ihrer Freizeit schreibt und liest Gabriele Merten gerne und viel. Seit vielen Jahren gehört sie der Wittstocker Arbeitsgruppe Biografisches Schreiben an, die regelmäßig Lesungen abhält. 2018 trat sie dem Förderverein für die Wittstocker Bibliothek bei. "Ich fühle mich Wittstock eben immer noch verbunden und besuche regelmäßig einen alten Nachbarn", sagt die Rentnerin, die heute in Pritzwalk wohnt. Auch sonst wird sie gerne kreativ, sie strickt und häkelt. Sportlich zieht es die 76-Jährige immer wieder aufs Fahrrad und lässt sie Gymnastik treiben. br

Quelle: Christian Bark

Sie kam als Touristin und blieb als Gastwirtin. Seit 2019 lebt Bianca Hansen (47) nun schon in Freyenstein. Ab 2013 fuhr die gebürtige Hamburgerin jedes Jahr mit ihrem Sohn zum Hirschhof Hildebrandt, um dort Urlaub zu machen. "Ich wollte schon immer auf dem Land leben", sagt die 47-Jährige. Das hatte sie zuvor auch getan, nämlich in einem Dorf in Schleswig-Holstein. Dort hatte die gelernte Industriekauffrau auch ihre Pferde, die sie nun mit in die Prignitz genommen hat. Viele Jahre arbeitete Bianca Hansen in Agenturen, dann auch bei einem Personaldienstleister. Seit diesem Jahr hat sie nun die Gastronomie, also Restaurant und Pension des Hirschhofs übernommen. "Ich arbeite mich gerade in die Branche ein", sagt Bianca Hansen. Gastgeber zu sein, mache ihr mehr Spaß, als im Büro zu sitzen. In ihrer Freizeit unternimmt die 47-Jährige viel mit ihrem Sohn, sie fährt gerne Fahrrad und liest Krimis und Thriller. br

Quelle: Christian Bark

Lea Grubetzki lebt gern in ihrer Heimatstadt Wittstock. Die 22-Jährige legte ihr Fachabitur am Oberstufenzentrum in Neuruppin im Bereich Sozialwesen ab und absolvierte dann eine Ausbildung zur Industriekauffrau in Falkenhagen (Prignitz). Nun arbeitet sie als Disponentin in einem Unternehmen in Lellichow und bewegt sich damit in einer Männerdomäne. „Die Arbeit ist eine schöne Herausforderung.“ Mit fünf Jahren begann Lea Grubetzki beim Wittstocker Carneval mit dem Tanzen und gehört nun zur Blauen Garde. Seit einem Jahr trainiert sie außerdem die jüngsten Tänzerinnen - die Fünkchen. „Karneval sind Spaß und Leidenschaft.“ Sie freut sich, wie sich Wittstock in den vergangenen Jahren entwickelt hat. „Das hier ist meine Heimat.“

Quelle: Christamaria Ruch
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