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Lokales Willkommen in der Ruppiner Nachbarschaft!
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06:54 18.03.2020

Willkommen in der Ruppiner Nachbarschaft!

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Als er die Anzeige damals in der Zeitung gelesen hat, war für Peer Ettel schnell klar: Das wäre was für ihn. Die eigene Gaststätte zu betreiben hat den gebürtigen Neuruppiner schon gereizt. Das „Seebad“ in Alt Ruppin war genau im rechten Moment zu haben. Peer Ettel und seine Partnerin kommen aus der Gastronomie, haben als Koch und Kellnerin gearbeitet. Seit den 90er Jahren betreibt Ettel das Restaurant auf der Halbinsel inzwischen. Seit 27 Jahren lebt der Neuruppiner auch in Alt Ruppin, zusammen mit Lebensgefährtin, Tochter und Sohn. Wenn der Betrieb der Gaststätte im Winter ruhiger wird, verlegen sich der 49-Jährige und seine Kollegen verstärkt auf Catering für Familienfeiern und Partys. Aber auch damit dürfte es bald eng werden, wenn alle feiern abgesagt werden. gru

Quelle: Henry Mundt

Dass er einmal bei einer Bank landen würde, hätte Christopher Arndt als Jugendlicher nicht gedacht. „Als Schüler habe ich eine Praktikum in einer Autowerkstatt und in einer Tischlerei gemacht“, erinnert er sich, in zwei Handwerksbetrieben. Das Interesse für Zahlen kam erst etwas später auf. Und die Zahlen führten den Pritzwalker nach der Schulzeit zur Sparkasse Ostprignitz-Ruppin. In Neuruppin machte er eine Banklehre. Heute ist der 35-Jährige verantwortlich für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit der kreiseigenen Bank. In seiner Freizeit spielt Arndt Fußball - bei den Alten Herren des MSV in Neuruppin. Mit seiner Lebensgefährtin hat er vor fünf Jahren in Kränzlin ein Haus gebaut. In wenigen Tagen, Ende März, wollen die beiden heiraten. Ihre Tochter ist schon vier. gru

Quelle: Henry Mundt

Der Handschlag für jeden Gast gehört bei Gino Capperetti zum Geschäft. Dieser Tage muss sich der 47-jährige Kellner in dem kleinen italienischen Lokal am Kyritzer Marktplatz aber zurückhalten: Corona-Gefahr! Capperetti ist gebürtiger Sizilianer, kam aber schon als Kind nach Deutschland. Vor zehn Jahren zog es ihn aus Berlin in die Provinz. "Ich bin mit der Arbeit nach Neuruppin gekommen", sagt er. Dort lebt er mit seiner Familie noch immer. "Hier ist es schön", findet er. "Neuruppin ist das Beste: Da gibt es alles, aber viel mehr Ruhe als in Berlin." Einst selbst aktiver Spieler, ist Gino Capperetti noch immer Fußball-Fan - auch aus familiären Gründen: "Mein Sohn spielt in Protzen."

Quelle: Alexander Beckmann
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