Menü
Anmelden
Lokales Willkommen in der Ruppiner Nachbarschaft!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
06:54 18.03.2020

Willkommen in der Ruppiner Nachbarschaft!

58-60 82 Bilder

Wenn Alexandra Otto Holz sieht, ist sie Feuer und Flamme. Kein Wunder, wenn man wie sie aus dem Erzgebirge stammt, wo das Holz-Kunsthandwerk blüht. Die 49-Jährige werkelt mit Stichsäge und Flex herum um macht aus Alt Neu: Etwa aus Holzpaletten rustikale Kerzenleuchter und mehr. Seit drei Jahren ungefähr betreibt sie dieses Hobby, nebenbei malt sie aber auch und fertigt farbige Monotypien  – all das in ihrer neuen Heimat Lentzke. Einst lernte sie Wirtschaftskauffrau, später den Beruf der Sozialerzieherin. „Ich wollte was mit tiergestützter Therapie machen und bin auf einem Hof in Brandenburg gelandet“, sagt sie. Dort habe sie drei Jahre gearbeitet, lebte mal hier mal dort, bevor sie 2011 in Lentzke sesshaft wurde. Was ihr in der Region gefällt? „Das Wilde, Ursprüngliche, Spröde“, sagt sie. „Als ich das erste Mal hier war, fühlte ich mich wie im Wilden Westen, wo man sich einfach sein Stück Land abstecken kann.“

Quelle: Regine Buddeke

Gastronomin mit Leib und Seele – das ist Martina Untersteiner. Und Netzebanderin ebenso. Zwar ist die 58-Jährige einst in Berlin geboren und lebte lange Zeit in Südtirol – vor 19 Jahren hat sie indes ein neues Zuhause im Temnitzdörfchen gefunden, als sie mit ihrem Mann die insolventen Märkischen Höfe entdeckte und kaufte. Inzwischen ist daraus ein ländliches Kleinod geworden. Obschon Martina Untersteiner in ihrem ersten Leben mit Gastronomie und Hotellerie wenig zu tun hatte – sie ist gelernte Kindergärtnerin und Handarbeitslehrerin und sattelte erst später die Hotelfachfrau obendrauf. An ihrer neuen Heimat liebt sie vor allem die Natur: „Die ist hier so schön unprätentiös“, sagt sie. Wenn man es gar nicht erwarte, gebe sie Blicke frei auf Dinge, die das Herz öffnen. Martina Untersteiner ist oft mit dem Rad unterwegs, außerdem ist sie Yoga-begeistert. Darüber hinaus ist sie aktives Mitglied im Förderverein Temnitzkirche und kümmert sich bei vielen Aktionen im Dorf um die Organisation und beim Theatersommer um das  Catering.

Quelle: Regine Buddeke

Manchmal muss man seinen ursprünglichen Beruf aufgeben, wenn man weiterkommen will. So auch bei Doreen Stahlbaum: Die Unternehmerin lernte nach dem Schulabschluss den Beruf einer Möbeltischlerin in Neuruppin und arbeitete danach einige Jahre in einem Möbelhaus im Bereich der Kundenbetreuung. 2005 entschloss sie sich, in die Selbstständigkeit zu gehen - erst in Kyritz und dann in Neuruppin. Heute kann Doreen Stahlbaum auf ein zehnjähriges Bestehen ihres Sport- und Freizeitgeschäftes in der Neuruppiner Innenstadt blicken und ist mit sich und ihrer damaligen Entscheidung voll zufrieden. Für mehr als zehn Jahre engagierte sie sich als Stadtverordnete in der Kommunalpolitik, aus der sie sich aus Zeitgründen inzwischen zurückgezogen hat. Doreen Stahlbaum lebt mit ihrem Partner in Neuruppin.

Quelle: Peter Lenz
58-60 82 Bilder