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Lokales Hallo Nachbar in Oberhavel!
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10:53 24.07.2019

Hallo Nachbar in Oberhavel!

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Ein waschechter Flatower ist Erhard Kater (75). Er lebt seit 50 Jahren in der kleinen Gemeinde Nähe der A24. „Die Leute im Dorf sind oft nett“, sagt Kater, der oft auf Festen in der Umgebung zu sehen ist. „Auf dem Sportplatz in Flatow ist meistens was los.“. Sohn Sascha hatte lange das Tor von Rot-Weiß gehütet. Enkel Lucas spielt im Nachwuchs. Erhard Kater fieberte schon oft mit Tochter Doreen am Spielfeldrand mit und drückte die Daumen, dass die Fußballer gewinnen. „Wir haben in Flatow und Umgebung eigentlich alles, was wir brauchen. In Kremmen können wir gut einkaufen. Dort finde ich alles, was ich zum Leben brauche“, sagt Erhard Kater.

Quelle: Robert Roeske

Erst seit wenigen Wochen leben Claris Lenz (24) und ihr Partner in Boltenhof. Auf dem Gutshof hat sie jetzt die gastronomische Leitung. Für das Kochen interessierte sich Claris Lenz schon als Kind, ging deshalb von Köln nach Berlin und lernte im Ritz Carlton. Sie arbeitete in kleineren Restaurants, eine Zeit in Frankreich und zuletzt ein Jahr für einen Lieferanten, um auch dieses Metier kennenzulernen. Bei einem Kurzurlaub in Boltenhof war sie vom Potenzial und dem Essen angetan. Nun hat sie den Schritt nach Brandenburg gewagt. Fürs Fahrradfahren und Spazierengehen sind die Bedingungen günstig. Nur für die Kunst und das Malen ist momentan wenig Zeit.

Quelle: Martina Burghardt

Nur vier Kilometer muss Matthias Wöllner (56) aus Velten zur Arbeit nach Bötzow fahren. Mit ein Grund, warum der Tiefbauer seinen Wohnort so mag. „Meine Frau hat nur einen Fußweg von 250 Meter“, sagt Matthias Wöllner. Aber auch, dass Velten so eine beschauliche (Ofen-)Stadt ist, mag er. „Sie ist nicht zu groß und auch nicht zu klein. Wir haben alles, was man braucht – Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte. Ich komme aus einem kleinen Dorf bei Havelberg. Da gibt es nicht mal einen Arzt.“ Einen Wunsch hat Matthias Wöllner an die Stadtväter aber doch. „Baut endlich mal die Radwege richtig aus“, sagt der Radler. Auf einem Holperweg sind vier Kilometer auch schon ganz schön lang.

Quelle: Jeannette Hix
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