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Lokales Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!
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06:12 27.01.2020

Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!

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Dass Kerstin Geisler vor 30 Jahren nach Heinrichsfelde kam, lag vor allem daran, dass sie dort eine Wohnung fand. Eigentlich arbeitete die Groß Lübenerin damals als Agraringenieurin für eine LPG in Premslin. Diese Zeiten sind längst vorbei. Trotzdem nimmt die heute 53-Jährige noch immer lange Arbeitswege auf sich. Seit ihrer Umschulung zur Krankenpflegerin ist sie in der Intensivpflege in Wittstock beschäftigt. Ihre Freizeit widmet sie der Familie, dem Garten und gern auch Tieren. „Ansonsten habe ich nicht viel Zeit für Hobbys. Ich mache ja oft Nachtdienst. Aber ich liebe die Arbeit.“ Seit einiger Zeit engagiert sich Kerstin Geisler zudem im Heinrichsfelder Dorfclub. „Wir sind eine richtig tolle Gruppe, die hier viel organisiert.“

Quelle: Alexander Beckmann

Die Neustädter Ortslage Schönfeld gehört zu den kleinsten weit und breit. Entsprechend überschaubar ist die Einwohnerschaft. Und zu der gehört seit diesem Jahr nun auch Andrea Bottner. Die 61-Jährige geht dort in einem kleinen Studio ihrem Beruf als Kosmetikerin nach. Als solche ist sie in der Kyritzer Region aber schon seit fast zwei Jahrzehnten bekannt. Zunächst kam sie seinerzeit nach Wusterhausen, ehe es sie über viele Jahre nahe dem Kyritzer Untersee nun eben nach Schönfeld verschlug. Geboren wurde Andrea Bottner in Gera. Dort ließ sie sich einst auch als Kosmetikerin und Stylistin ausbilden. Später wurde sie in Berlin zudem zur Hypnotiseurin. Ihrem deutlich thüringischen Dialekt frönt die Mutter zweier längst erwachsener Kinder heute noch immer gerne. Drei Enkel gehören mittlerweile ebenso zur Familie. In ihrer Freizeit widmet sie sich seit dem Jahr 2011 ehrenamtlich der Arbeit beim ambulanten Hospizdienst.

Quelle: Matthias Anke

Geboren wurde sie in Berlin, doch während ihrer Schulzeit lebte Nina Alice Schuchardt in Roddahn. Anschließend ging es für sie zurück in die große Stadt, um Kunstgeschichte sowie klassische und prähistorische Archäologie zu studieren. Seit dem Jahr 2014 ist sie nun wieder Roddahnerin. In dem Ort engagiert sich die 30-Jährige für den Arbeitskreis Offene Kirche und seit diesem Jahr auch für den Ortsbeirat. In der weiteren Region ist Nina A. Schuchardt in jüngerer Zeit vor allem wegen ihres Eichhörnchen-Verlages bekannt geworden, in dem sie unter anderem kunstvoll gestaltete Kinderbücher herausbringt. Zuletzt arbeitete sie an einem Adventskalender. „Der dürfte bestimmt nicht nur Kindern gefallen“, sagt die junge, verheiratete Frau, deren Alltag auch ein Kind, ein Pferd und ein Hund ausfüllen.

Quelle: Matthias Anke
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