Menü
Anmelden
Lokales Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:12 17.02.2020

Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!

7-9 84 Bilder

Zumindest tagsüber wird Jörg Schnorrbusch dieser Tage zum Neustädter. Jeweils rund eine Stunde Fahrt nimmt der 50-Jährige auf sich, um von seinem Heimatort Frehne im Amt Meyenburg an die Dosse zu kommen und zurück. Der gelernte Maurer arbeitet für eine Prignitzer Firma am Umbau der Neustädter Schule mit. Viel Raum für Hobbys lässt der Job nicht. „Wenn man acht Stunden auf dem Bau gearbeitet hat, ist man kaputt“, sagt Schnorrbusch, der das seit fast 35 Jahren kennt. „Dann freue ich mich auf mein Feierabendbier.“ Wenn noch Muße ist, gibt es am eigenen Haus und in der Familie genug zu tun - auch wenn zwei von drei Kindern inzwischen auf eigenen Beinen stehen.

Quelle: Alexander Beckmann

Siegfried Berger ist seit über 40 Jahren mit der Region um Kyritz eng verbunden. Im Ost-Berliner Stadtteil Marzahn ist der heute 72-Jährige zur Welt gekommen. Dort ging er auch zur Schule. Anschließend machte er eine Zimmermannslehre und hängte schon bald ein fünfjähriges Fernstudium hinten dran. Als diplomierter Wirtschaftsingenieur arbeitete er später als Bauleiter, projektierte Eigenheime. 1978 zog er der Liebe wegen nach Vehlow. Seit 1996 ist er Kyritzer. Bevor er in Rente ging, arbeitete er gut zehn Jahre in der Kreisverwaltung in Neuruppin. Seit seine Frau vor zwei Jahren starb, ist er im Wusterhausener Seniorenchor aktiv. „Da bin ich unter Leuten, und gemeinsam singen macht mir viel Spaß.“ Um fit zu bleiben, macht der Kyritzer zudem drei Mal in der Woche Sport.

Quelle: André Reichel

Er ist einer, der es mindestens einmal im Jahr richtig krachen lässt: Maik Höger. Denn der 41-Jährige organisiert zu jedem Jahreswechsel immer ein großes Feuerwerk. Es ist quasi wie ein kleines Hobby von ihm, wie er verrät. Und so ist natürlich jenes von vor über einem Monat noch in allerbester Erinnerung bei ihm – und sicherlich auch bei allen seinen Nachbarn, die wieder zuschauen durften. Der gelernte Landwirt lebt in Mechow. Mittlerweile jedoch arbeitet Maik Höger als Fliesenleger. Wer seine Eltern kennt, möge meinen, dass auch er eng mit der Kleintierzucht verbunden ist. Aber nein: „Was kleiner ist als ein Rind, ist nicht so mein Fall“, sagt er.

Quelle: E-Mail-MVD
7-9 84 Bilder