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Lokales Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!
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14:59 14.03.2020

Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!

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Jürgen Kerfien fühlt sich zwar längst als Havelberger, zugleich aber auch der Stadt Kyritz eng verbunden - speziell ihrem Ortsteil Gantikow. Dort wuchs der heute 71-Jährige einst auf. Direkt mit dem Schulabschluss zog es ihn allerdings fort. „Ich habe eine Ausbildung mit Abitur zum Landmaschinentechniker gemacht. Das gab’s damals in Jüterbog.“ Der Wehrdienst und die anschließende Tätigkeit als Berufssoldat führten Kerfien letzlich nach Havelberg, wo er später in der Wohnungswirtschaft arbeitete. „Ich bin dort hängengeblieben“, sagt der Rentner, der gemeinsam mit seiner Frau zwei Kinder in der Domstadt aufzog. „Wir fühlen uns sehr wohl in Havelberg.“ Den Kontakt zum Heimatdorf ließ er aber nie abreißen: „Ich bin immer noch Mitglied im Gantikower Angelverein.“

Quelle: Alexander Beckmann

Wilfried Willberg ist in Kyritz zur Welt gekommen. Seine Kindheit und Jugend verbrachte der heute 57-Jährige in Neuendorf. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Fleischerlehre in Wusterhausen, danach wurde er Koch. Nach der Wende verschlug es ihn beruflich nach Österreich, wo er viele Jahre blieb. Dann ging er nach Ungarn. Doch vor knapp einem Jahr zog es ihn in die alte Heimat zurück. Derzeit ist er Trödelhändler und wohnt bei einem guten Bekannten in Holzhausen. „Ich suche schon länger eine eigene Wohnung in Kyritz, doch bisher hatte ich keinen Erfolg zu verbuchen“, sagt Wilfried Willberg.   

Quelle: André Reichel

Als gebürtiger Havelberger ist der 23-jährige Sebastian Stolpe  in Vehlin aufgewachsen. Er blieb dort aber nicht. Nach Stationen in Granzow und Kyritz und der Schulzeit in Neustadt zog es ihn dann 2009 nach Vehlin zurück.  Der junge Mann hat eine  Ausbildung bei der Firma Marep in Vehlow absolviert und ist ein großer Traktorfan. Er sammelt alte Traktoren und schraubt gern daran. Stolpe arbeitet in der Vehliner Feuerwehr und singt im Gospelchor des Ortes. Außerdem ist er Mitglied des Ortsbeirates. „Ich schätze das Leben auf dem Land. Hier ist es nicht so eng wie in der Stadt“, sagt Sebastian Stolpe. Wegziehen würde er nur ungern. Zu seinem Glück fehlt dem jungen Mann nur noch die passende Frau. rab

Quelle: Sandra Bels
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