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Lokales Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!
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05:12 17.02.2020

Willkommen in der Kyritzer Nachbarschaft!

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Kinder liegen Doreen Schwerdt besonders am Herzen. Während die beiden eigenen Töchter kurz vor dem Schulabschluss stehen, betreut die 42-jährige Dreetzerin noch vier weitere Kinder: "Wir sind seit sechs Jahren Pflegefamilie." Ihr Heimatdorf hat Doreen Schwerdt nie für längere Zeit verlassen. Nur kurz arbeitete sie in ihrem erlernten Beruf als Bürokauffrau in Neustadt. Später folgten einige andere Anstellungen. "Jetzt bin ich nur noch für die Kinder da." Erholung findet sie bei gelegentlichen Urlaubsreisen - gerne zum Beispiel nach Dänemark.

Quelle: Alexander Beckmann

Mit Leib und Seele ist Christian Lottmann Dreetzer. Zwar wurde er nicht im Dorf geboren, doch schon als Kind kam er aus der Rathenower Gegend mit seiner Familie in den Ort. Inzwischen hat der 38-Jährige mit Frau und zwei Kindern längst eine eigene Familie begründet. Der gelernte Straßenbauer machte sich vor Jahren im Garten- und Landschaftsbau selbstständig und bleibt auch damit der Region treu. "Ich bin in einem Radius von 30 bis 40 Kilometern unterwegs", sagt Christian Lottmann. Nicht ganz so große Runden dreht er regelmäßig auf zwei Rädern: Der Dreetzer engagiert sich im örtlichen Motocross-Club. "Rennen fahre ich nicht. Mir geht's um den Spaß und darum, fit zu bleiben."

Quelle: Alexander Beckmann

Renate Mäthlau ist eine Kampehlerin durch und durch. Vor einer Weile hatte sie Fotos von nahezu allen Dorfbewohnern in einem Buch zusammengefasst samt ihren Häusern und diese entsprechenden Abbildungen von früher gegenübergestellt. Gegen Ende dieses Jahres feiert Renate Mäthlau nun ihren 70. Geburtstag. Sie wurde 1950 in Neustadt-Köritz geboren. Im Gestüt lernte sie dann in der Buchhaltung und arbeitete im Sekretariat auch ein gutes Jahrzehnt lang. Anschließend war sie in Architekturbüros tätig. Renate Mäthlau ist verheiratet und hat zwei Söhne. Während der ältere nach Norwegen auswanderte, lebt der jüngere mit auf dem Hof. Dort betreiben Mäthlaus seit jetzt genau 20 Jahren die kleine Pension „Zum Pferdestall“. Jahrelang hielt ihr Mann dort auch Pferde. Doch aus Altersgründen mussten sie das aufgeben. Genug zu tun gibt es trotzdem täglich: „Mich um meinen kleinen Enkel kümmern und das große Grundstück in Schuss halten beispielsweise“, erzählt Renate Mäthlau.

Quelle: privat
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