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Lokales Hallo Nachbar in Bad Belzig und Umgebung (Teil 2)
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12:17 14.01.2020

Hallo Nachbar in Bad Belzig und Umgebung (Teil 2)

Kilian Peisker ist in Pechüle geboren und aufgewachsen. Der 27-Jährige ist nach dem Studium wieder in seine Heimat zurückgekehrt, dort wo seine Wurzeln sind. Der junge Mann kann sich ein Leben in der Stadt nicht vorstellen. „Dort lebt man viel isolierter und ist mehr allein“, betont er. Viel mehr genießt und schätzt er die Ruhe und Gemeinschaft im Dorf. Seine Großeltern und Eltern betrieben eine Gaststätte im Ort. „Die Leute kennen einen und man selbst kennt dadurch auch viele. Das ist zwar ein Klischee, aber wenn ich durch den Ort gehe oder fahren, dann grüßt man sich.“ Um vom stressigen Alltag abzuschalten, warten auf Kilian Peisker seine Kaninchen Zuhause, die täglich versorgt werden müssen.

Quelle: Johanna Uminski

Die Liebe hat Sebastian Schurnagel nach Marzahna verschlagen. Dort lebt der 32-jährige mit seiner Ehefrau und zwei Kindern. „Wir hatten die Chance, auf dem Hof der  Schwiegereltern unsere Wohnung auszubauen“, erzählt der Ingenieur für Bahntechnik. Er stammt ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommmern. Zur Arbeit pendelt er täglich nach Dessau. „Das bin ich schon gewohnt von meiner Arbeit zuvor in Bayern, es ist kein Problem“, so Schurnagel. Das ruhigere Landleben gefällt ihm. Aktiv ist der Familienvater im Förderverein des örtlichen Kindergartens, bei der Feuerwehr sowie im Sportverein, wo er Fußball und Volleyball spielt.                      

Quelle: Thomas Wachs

Zu Weihnachten helfen zu können, ist ein besonders schöner Moment. Das weiß René Oldenburg. Der 53-jährige aus Preußnitz engagiert sich das dritte Jahr bei der Tiertafel Bad Belzig. Als Vizevereinschef steuert er den Transporter zu den Haltern von 50 Hunden und 40 Katzen im Hohen Fläming, die auf Futterspenden und andere Hilfe angewiesen sind. Die Helfer stellen sich beim Adventsmarkt am Sonnabend im Burgbräuhaus vor. Der gelernte Maurer steuert eine Soljanka zum Suppenbufett bei. Der Erlös ist für den guten Zweck gedacht. „Versicherung, Steuer und Garagenmiete für das Mobil werden fällig“, sagt Oldenburg und hofft auf viel Appetit der Besucher.

Quelle: René Gaffron