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Brandenburg/Havel Ärger mit dem Fohrder Kreisverkehr
Lokales Brandenburg/Havel Ärger mit dem Fohrder Kreisverkehr
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16:16 16.12.2016
Lange Fahrzeugschlangen vor dem Fohrder Kreisel. Erst kommende Woche soll der Verkehr auf der B 102 wieder besser rollen. Quelle: Frank Bürstenbinder
Fohrde

Plötzlich waren die Ampeln wieder da. So wie die langen Fahrzeugschlangen vor dem Fohrder Kreisverkehr. Was sich an dieser Baustelle auf der B 102 abspielt, sorgt bei den Stadtvätern von Havelsee für Kopfschütteln. „Es gab keinerlei Informationen“, moniert Havelsee-Bürgermeister Günter Noack. Amtsdirektor Guido Müller vermutet einen Alleingang der bauausführenden Firma, der nicht durch eine verkehrsrechtliche Anordung gedeckt sei.

Was ist da los? Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten am Kreisverkehr durch die Firma Matthäi aus Michendorf bis zum 30. November abgeschlossen sein. Davon kann keine Rede mehr sein. Dem Vernehmen nach soll im Laufe der kommenden Woche der Verkehr wieder ohne Einschränkungen rollen.

Matthäi hatte den geplanten Termin nicht gehalten und wollte nach der Instandsetzung der gepflasterten Fahrbahnteiler erst im neuen Jahr mit der Erneuerung der Fahrbahndecken im Kreisverkehr sowie der einmündenden Bundesstraße 102 und der aus Tieckow kommenden L 962 beginnen. Doch der Landesbetrieb Straßenwesen akzeptierte die witterungsbedingte Behinderungsanzeige nicht. So unter Druck gesetzt ließ die Firma die Baustelle wieder aufleben. Derzeit läuft der Asphalteinbau. Kraftfahrer müssen weiter mit minutenlangen Wartezeiten rechnen. Die Stadt Havelsee ist direkt von der Baustelle betroffen, weil die Anbindung der Tieckower Straße an den Kreisverkehr für die Dauer der Baumaßnahme gekappt ist. Eine Maßnahme, die vom Landesbetrieb verteidigt wird: „Die Wartezeiten an den Ampel wären sonst noch länger.“

Von Frank Bürstenbinder

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