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Brandenburg/Havel Direktkandidaten sprechen sich für dichteren Bahntakt des RE1 aus
Lokales Brandenburg/Havel Direktkandidaten sprechen sich für dichteren Bahntakt des RE1 aus
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15:14 29.08.2019
Die Zugverbindung zwischen Brandenburg und Berlin ist auch ein Wahlkampfthema. Quelle: MAZ
Potsdam/Mittelmark/Brandenburg/H

Am 1. September wählen die Brandenburger einen neuen Landtag. Die MAZ hat an sieben Direktkandidaten im Wahlkreis 16 (Altkreis Brandenburg ohne Golzow mit Plaue und Görden) fünf Fragen gestellt.

Heute. Was wollen Sie für einen dichteren Bahntakt des RE1 unternehmen?

Vincent Bartolain aus Deetz tritt für Bündnis 90/Die Grünen als Direktkandidat im Wahlkreis 16 zur Landtagswahl an. Quelle: Frank Bürstenbinder

Vincent Bartolain (Bündnis 90/Die Grünen): Ich werde mich für einen 20-Minuten-Takt des RE1 mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen von Berlin bis Brandenburg stark machen. Die Idee, die derzeit fünf Doppelwaggons auf sechs Doppelwaggons aufzustocken, findet meine volle Unterstützung.

Lars Hünich tritt für die AfD bei der Landtagswahl an. Quelle: Rüdiger Böhme

Lars Hünich (AfD): Laut Landesregierung soll der RE1 ab 2022 drei Mal in der Stunde fahren. Das wäre meiner Meinung nach auch gut so. Grundsätzlich aber gilt: Der ÖPNV ist der Schlüssel zu wachsenden Dörfern und Städten. Dieser muss funktionieren, um Menschen zu verbinden. Ob Gewinne erwirtschaftet werden, muss eigentlich egal sein.

Franz Herbert Schäfer will für die CDU in den Landtag einziehen. Quelle: Frank Bürstenbinder

Franz Herbert Schäfer (CDU):Auf dem Gebiet meines Wahlkreises haben wir für den RE1 Haltepunkte in Wusterwitz, Götz und Groß Kreutz. Es ist ein Jammer zu sehen, wie die Pendler sich in den Stoßzeiten quetschen wie Heringe in der Dose. Ich will mich dafür einsetzen, dass alle halbe Stunde der Zug hält, auch wenn das Land dafür mehr Geld in die Hand nehmen muss.

Direktkandidat Andreas Bernig (Die Linke). Quelle: JACQUELINE STEINER

Andreas Bernig (Die Linke):Es muss mehr Geld für die Infrastruktur und für mehr Züge vom Bund und vom Land in die Hand genommen werden. Bahnsteige müssen auf 210 Meter verlängert werden, damit Doppelstockzüge mit sieben Wagen eingesetzt werden können. Wir brauchen auch mehr Bus- und Straßenbahnfahrer und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Udo Wernitz, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 16 bei den Landtagswahlen am 1. September 2019. Quelle: Marion von Imhoff

Udo Wernitz (SPD): Ein dichterer Bahntakt im ländlichen Raum ist beim RE1 dringend nötig. Die Bahnhöfe Groß Kreutz und Götz wären bei einer Erhöhung des Taktes eine Alternative zu Brandenburg und Werder. Besondere Beachtung verdient die Anbindung des Handwerkerzentrums in Götz. Ich werde mich über das Ministerium und über die Fraktionen für dichtere Bahntakte einsetzen.

Matti Karstedt (FDP). Quelle: JACQUELINE STEINER

Matti Karstedt (FDP): Der neue Landesverkehrsplan zementiert strukturelle Defizite und wird der Entwicklung der Region nicht gerecht. Ich selbst habe schon Nächte in Berliner Bahnhöfen verbracht, weil über Stunden kein Zug nach Groß Kreutz fuhr. Das Land muss weitere Züge bestellen und tagsüber eine halbstündige Taktung auch für die kleinen Bahnhöfe ermöglichen.

Thomas Schulz (BVB/Freie Wähler). Quelle: Privat

Thomas Schulz (BVB/Freie Wähler): Wer Pendler von den Autos wegbekommen will, muss mehr Busse und Bahnen fahren lassen. Der RE1 müsste jetzt schon alle 20 Minuten fahren und nicht erst in ein paar Jahren. Ich erneuere meinen Vorschlag für einen durchgehenden Bus von Brandenburg nach Wustermark zur S-Bahn, um Pendler in den Norden Berlins zu bringen.

Von Frank Bürstenbinder

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