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Brandenburg/Havel Plauer Brücke: Baubeginn im Februar
Lokales Brandenburg/Havel Plauer Brücke: Baubeginn im Februar
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18:03 24.10.2019
Die Plauer Brücke im Herbst mit zahllosen Roststellen. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Die alte Plauer Brücke wird vom 24. Februar bis 18. Dezember 2020 saniert. Die Verwaltung hat die Arbeiten für Stahlbau, Korrosionsschutz und Abbruch auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg an diesem Donnerstag veröffentlicht.

Angebote bis Ende November

Angebote sind bis zum 27. November einzureichen, die Beigeordnetenrunde entscheidet am 28. Januar kommenden Jahres. So sieht es ein verwaltungsinterner Fahrplan vor, der auch der Interessengemeinschaft „Brückenfreunde“ mittlerweile vorliegt.

Für den Erhalt des 1904 errichteten Bauwerks mit vielen Jugendstil-Zierelementen aus Metall hatte sich bereits im Jahr 2004 und noch einmal im Jahr 2010 das Landesdenkmalamt stark gemacht: „Am Erhalt besteht wegen der technik- und baugeschichtlichen, der verkehrsgeschichtlichen und baukünstlerischen Bedeutung sowie ihrer städtebaulichen Bedeutung ein signifikantes öffentliches Interesse.“

Rostteile fallen reihenweise ab

Das Sanieren ist langsam überfällig; 2017 schrieb der beauftragte Brückenprüfer unter anderem: „Im Ergebnis der Prüfung wurde ein weiterer Schadensfortschritt an der Brückenunterseite festgestellt. Alle losen Stahlteile wurden entfernt. Ein Herunterfallen von Rostteilen kann aber bei weiterem Schadensfortschritt nicht ausgeschlossen werden!“

Normalerweise war die Vergabe schon für den abgelaufenen Sommer geplant, doch es verzögerte sich, weil zu den bereits vom Land zugesagten 1,8 Millionen Euro weitere 800 000 Euro bewilligt werden mussten. Die Kostenschätzer waren bei einer Summe von 2,6 Millionen Euro gelandet.

Alle Arbeiten beschrieben

Für den Antrag wurde eine ingenieurtechnische Vorplanung erstellt, die folgende Sanierungsarbeiten umfasst: Abbruch der Fahrbahnplatte einschließlich Ausbau der Buckelbleche, Instandsetzung der Unterbauten, Instandsetzung der geschädigten Teile der Stahlkonstruktion einschließlich der historischen Geländer, Erneuerung des Korrosionsschutzes sowie Einbau der Gitterroste und Abdeckbleche. Diese Arbeiten sind nun ausgeschrieben, verwaltungsintern wird mit 2,4 Millionen Euro Kosten allein dafür gerechnet.

Von André Wirsing

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