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Brandenburg/Havel Amtlich: Das Havelfest in Brandenburg fällt 2021 aus – Streetfood-Festival im August?
Lokales Brandenburg/Havel

Amtlich: Das Havelfest in Brandenburg fällt 2021 aus

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14:31 15.04.2021
Das Havelfest fällt zum zweiten Mal in Folge aus.
Das Havelfest fällt zum zweiten Mal in Folge aus. Quelle: Rüdiger Böhme
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Brandenburg/H

Das Havelfest wird auch 2021 nicht stattfinden. Das hat die Stadtverwaltung von Brandenburg an der Havel am Donnerstag bekanntgegeben. Der Grund: zu große Planungsunsicherheit, wie es heißt.

Veranstalter Hans-Günter Koch sagte am Donnerstag dazu: „Wir müssen das Havelfest schweren Herzens absagen. Die Unsicherheiten aufgrund der Corona-​Pandemie und der geltenden Eindämmungsverordnung sind für die Künstler, Aussteller und Veranstalter, die an solch einem großen Fest beteiligt sind, zu groß.“

Unabhängig vom Havelfest plant Koch jedoch – unter der Voraussetzung der Zulässigkeit nach der Corona-​Eindämmungsverordnung – trotzdem Veranstaltungen in der Stadt in diesem Kalenderjahr: So soll am 3. September die Band Karat am Heine-Ufer auftreten. Am 27. und 28. August soll am gleichen Ort ein Streetfood-Festival über die Bühne gehen.

Die Stadtwerke teilen im Zuge der Havelfest-Absage mit, dass bereits gekaufte Karten für das Stwb-Konzert mit den Musikern Nico Santos und Stefanie Heinzmann montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr im Foyer der Stadtwerke in der Packhofstraße 31 zurückgegeben werden können.

Auch Oberbürgermeister Steffen Scheller reagierte am Donnerstag auf die erneute Absage des größten Festes in der Stadt. „Unser Havelfest ist feste Tradition bei den Brandenburgern, auch überregional beliebt und zieht alljährlich viele tausend Gäste in unsere Stadt. Die Absage des Havelfestes, nun schon im zweiten Jahr, ist uns allen deshalb nicht leichtgefallen. Dennoch ist eine derartige Großveranstaltung derzeit nicht durchführbar und für den Veranstalter nicht zu kalkulieren. Die Entscheidung ist deshalb nachvollziehbar“, sagte das Stadtoberhaupt. Er freue sich darauf, das Fest gemeinsam mit den Brandenburgern im kommenden Jahr hoffentlich wieder feiern zu können, so Scheller.

Von Philip Rißling