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Brandenburg/Havel Arbeitslosigkeit: Die Stadt kratzt an der 8-Prozent Grenze
Lokales Brandenburg/Havel Arbeitslosigkeit: Die Stadt kratzt an der 8-Prozent Grenze
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14:03 29.03.2019
Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter in Brandenburg an der Havel in den Brennaborhöfen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Sollte der Trend vergangener Jahre sich auch 2019 fortsetzen, könnte die offizielle Arbeitslosenquote in diesem Sommer in Brandenburg/Havel unter 8 Prozent rutschen.

Der aktuelle Wert für den März liegt bei 8,3 Prozent, wie Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser am Freitag berichtet. Ein solch vergleichsweise niedriger Wert wurde bisher nur einmal im Oktober 2018 erreicht.

Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren lehrt, das die amtlich errechnete Quote zum Sommer hin gewöhnlich um 0,5 bis 1,0 Prozent sinken müsste. Brandenburg/Havel war vor zwei Jahren erstmals unter die 10-Prozent Marke Arbeitslosigkeit und vor einem Jahr unter die 9-Prozent-Grenze.

Im März 2019 waren 3.075 Arbeitslose in der Stadt registriert, 82 weniger als im Vormonat und 313 weniger als vor einem Jahr. Verglichen mit der Entwicklung im Land Brandenburg ist diese Entwicklung etwas besser.

Einen bemerkenswerten Rückgang verzeichnet das hiesige Jobcenter im Bestand an Langzeitarbeitslosen. 40 Brandenburger sind zwischen Februar und März aus dieser Gruppe herausgefallen, in der Menschen erfasst werden, die seit mehr als einem Jahr ohne Arbeit sind und als relativ schwer vermittelbar gelten.

1059 langzeitarbeitslose Frauen und Männer sind im Jobcenter der Stadt erfasst, das sind 273 weniger als vor einem Jahr. Sie machen für das Jobcenter inzwischen weniger als die Hälfte der arbeitslosen Bürger aus.

Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit ist bei Brandenburgern festzustellen, die keine deutschen Staatsbürger sind. Knapp 400 von ihnen sind ohne Arbeit, zwanzig mehr als im Februar und über 60 mehr als vor einem Jahr. Die meisten von ihnen, nämlich 332 Personen, sind im Jobcenter der Stadt gemeldet.

Im zu Ende gehenden Monat März 2019 waren nach Auskunft von Michael Glaser 727 freie Arbeitsstellen gemeldet, etwas weniger als in der jüngeren Vergangenheit. Arbeitgeber haben dem Jobcenter im März 145 neue Arbeitsstellen gemeldet. Auch das waren nicht mehr so viele wie in vergangenen Monaten.

Von Jürgen Lauterbach

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