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Brandenburg/Havel Asklepios: 7,5 Prozent mehr Geld in drei Stufen
Lokales Brandenburg/Havel Asklepios: 7,5 Prozent mehr Geld in drei Stufen
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17:46 07.07.2019
Im März waren Beschäftigte des Asklepios-Fachklinikums auf dem Görden in einen zweistündigen Warnstreik getreten. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Mit der Zustimmung der Verdi-Bundesebene steht die Tarifeinigung, die für die rund 1500 Beschäftigten der Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH in Lübben, Teupitz und in Brandenburg/Havel gilt.

Nach Angaben von Verdi-Gewerkschaftssekretär Ralf Franke erhalten die Beschäftigten der drei psychiatrischen und neurologischen Krankenhäuser 7,5 bis 7,8 Prozent mehr Entgelt in zwei bis drei Schritten.

Die Tariferhöhung erfolgt demnach für die Pflegekräfte und Erzieher in der Kinder- und Jugendpsychiatrie rückwirkend vom 1. April 2019 an in zwei Schritten. Mit dem Monat April werden die Entgelte um 3,8 Prozent erhöht, ein Jahr später um weitere 4 Prozent.

Erhöhung rückwirkend ab April

Für die Frauen und Männer, die nicht in der Pflege beschäftigt sind, erfolgt die Tariferhöhung in drei Schritte, ebenfalls rückwirkend ab dem 1. April 2019.

Mit jenem Monat werden die Entgelte um 3,25 Prozent angehoben. Im zweiten Schritt ein Jahr später um weitere drei Prozent und im dritten Schritt ab 1. Januar 2021 um weitere 1,25 Prozent.

Für die Ärzte werden die Tarifentgelte laut Verdi übernommen, die mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund tarifvertraglich geregelt wurden.

Laufzeit bis März 2021

Die Auszubildenden erhalten rückwirkend vom 1. März 2019 an die Vergütung, wie sie im Tarifvertrag für die Auszubildenden des öffentlichen Dienstes (TVAöD) geregelt ist.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2021. Somit können ab April 2021 erneut Tarifverhandlungen geführt werden, berichtet Franke.

Nach seinen Worten wurde die Tarifeinigung schon am 27. März nach einem achtstündigen Verhandlungsmarathon erzielt. Doch es fehlte noch die Zustimmung der Verdi-Zentrale.

Die Arbeitgeberseite hatte ursprünglich eine Erhöhung in drei Schritten um 1,8, 2,5 und 3 Prozent zwischen April 2019 und Januar 2021 angeboten bei einer Laufzeit bis Ende Dezember 2021.

Warnstreiks im vergangenen März

Zwei Wochen vor der grundsätzlichen Einigung am 13. März 2019 hatten sich rund 300 Beschäftigte an einem zweistündigen Warnstreik an allen drei Standorten (Lübben, Teupitz und in Brandenburg/Havel) beteiligt.

„Der Warnstreik hat wesentlich zum Durchbruch bei den Tarifverhandlungen am 27. März 2019 geführt“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Franke.

Die Nachzahlung der Tariferhöhung ist nach seinen Worten Ende Juni 2019 erfolgt.

Von Jürgen Lauterbach

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