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Brandenburg/Havel Auf den wilden Waldmops gekommen
Lokales Brandenburg/Havel Auf den wilden Waldmops gekommen
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16:49 08.04.2015
Clara Walter und Raphael Danke bei der Arbeit. Acht Waldmöpse sind nun schon im Boden verankert, auch der Sockel steht: „Wir sind im Plan!“ Quelle: J. Steiner
Brandenburg an der Havel

Die junge Künstlerin und Innenarchitektin hat in den vergangenen Tagen zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Bildhauer Raphael Danke, acht wilde Waldmöpse in den schweren Betonfundamenten rings um die Brandenburger Johanniskirche verankert. Sie hatte vom Kulturverein Brandenburg den Auftrag bekommen, ein Denkmal zu schaffen, das an den verstorbenen Brandenburger Ehrenbürger Vicco von Bülow alias Loriot erinnern soll.

Die Arbeiten an der Installation des Loriotdenkmals in Brandenburg an der Havel sind weitgehend abgeschlossen. Der Waldmops ist wieder ins Brandenburgische zurückgekehrt - in Form einer künstlerischen Huldigung des Brandenburger Ehrenbürgers Vicco von Bülow. Die Einweihung erfolgt am 18. April nach dem offiziellen Buga-Startschuss.

Und jener Waldmops ist eine Schöpfung des Künstlers. Loriot hatte für den von ihm erfundenen Waldmops einen eigenen Videobeitrag produziert, an dem sich das Denkmal orientiert. Zu diesem gehört auch ein großer Sockel auf dem Johanniskirchplatz, auf dem nur die Fußabdrücke Loriots zu sehen sind. Die Botschaft: Der Künstler ist nicht mehr da, aber sein Werk lebt weiter!

„Es ist total beeindruckend, welche Sympathie und welches Wohlwollen uns die Brandenburger, die uns bei der Arbeit beobachteten, für dieses Denkmal entgegengebracht haben“, erzählt Clara Walter weiter. Nun sind alle Möpse im Boden, der Sockel steht und nur noch an einer Ausguckplattform hinter der Johanniskirche müssen Restarbeiten erledigt und eine Tafel mit der Genesis des Waldmopses angebracht werden.

Parallel dazu kümmert sich die Firma Lubitz darum, dass der Boden unter den Möpsen bepflanzt wird, so dass es aussieht, als würden die eisenharten Möpse in der Wiese herumtollen. Zum ursprünglichen Projekt gehörten acht Waldmöpse, der Denkmalsockel und der Ausguck. Inzwischen gibt es bereits Zusagen für weitere sechs Möpse von Einzelspendern, die dann peu à peu in der Altstadt und der Neustadt ausgewildert werden sollen, damit sich irgendwann bei einem Rundgang der Kreis von der Johanniskirche über die Neustadt, den Dom und die Altstadt schließt.

„Wir liegen voll im Zeitplan und in dem vom Kulturverein gesetzten Kostenlimit“, sagt Clara Walter, die sich mit ihrer Idee bei einem Ideenwettbewerb gegen fast einhundert weitere Loriot-Ehrungs-Pläne teils namhafter Künstler und Büros durchgesetzt hatte. Am Tag der Buga-Eröffnung, dem 18. April, soll das Waldmops-Informationszentrum der Stadt und der Öffentlichkeit übergeben werden.

Nachdem Bundespräsident Joachim Gauck die Buga eröffnet hat und das Areal wieder für die Öffentlichkeit freigegeben ist, wird der Kulturvereinschef und Außenminister Frank-Walter Steinmeier den Startschuss für die Übergabe geben. Eine humorige Laudatio wird der Schriftsteller, Journalist und Loriot-Skatbruder Tilmann Spengler halten. Die Einweihung beginnt gegen 13 Uhr.

Von Benno Rougk

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