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Brandenburg/Havel Aussichtsturm: Kirchmöser von oben
Lokales Brandenburg/Havel Aussichtsturm: Kirchmöser von oben
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06:02 23.05.2019
Die Plattform und der Aufgang zum Aussichtsturm auf dem Mühlenberg in Kirchmöser ist wieder hergestellt und für den Blick über die Landschaft freigegeben. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Die Stadt hat kurz vor Beginn der Freiluftsaison noch ein paar Hausaufgaben erledigt und meldet nun Vollzug.

So wurde der Havelradweg zwischen Kirchmöser und dem Buhnenhaus saniert. Dazu wurde die Asphaltdecke wurde auf sechs Kilometern Länge erneuert, weil sie vor allem durch Baumwurzeln aufgebrochen war. Die Kosten für die Modernisierung betragen rund 450.000 EUR. Die Modernisierung wurde im Rahmen des Förderprogramms GRW-Infrastruktur (Bund/Land) gefördert. „Unsere Stadt und die Havelregion laden immer wieder zum Radfahren ein. Deshalb investieren wir als Kommune mehrere hunderttausend Euro in den Ausbau und die Sanierung von Radwegen. Die beliebteste Radroute in der Region ist der Havel-Radweg, der in diesem Jahr den zehtnen Geburtstag feiert“, sagt Oberbürgermeister Steffen Scheller.

2018 wurden in Kirchmöser 69.543 Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt. Aus den Zähldaten und den Ergebnissen einer von Auszubildenden und Studierenden der Stadt Brandenburg an der Havel durchgeführten Befragung lässt sich ein durch den Radtourismus erzielter Umsatz von fast zwei Millionen Euro errechnen.

Zudem hat die Kommune im Ortsteil Kirchmöser ein weiteres Projekt realisiert. Die 1998 auf dem Mühlenberg angelegte Aussichtsplattform musste dringend überarbeitet werden. Die komplette Erneuerung des Aufbaus der Plattform kostete 15.000 Euro. Statt des bei der ursprünglichen Errichtung verwendeten Kiefernholzes wurde jetzt langlebige sibirische Lärche verwendet, um eine längere Haltbarkeit des Bauwerks zu erreichen.

Die Tafel mit den Informationen zum Mühlenberg fehlt noch genau wie die Richtungsschildchen auf der Plattform. Quelle: privat

Es fehlt bislang noch die Informationstafel, auf der zu lesen ist, dass an dieser Stelle von 1738 bis 1931 eine Bockwindmühle betrieben wurde, dass 1834 eine Station der optischen Telegraphenlinie Berlin-Koblenz errichtet, die nur 19 Jahre in Betrieb war. Auch fehlen die kleinen metallenen Sichtweiser auf der Plattform, auf denen steht, wohin der Betrachter gerade schaut. Die Stadt ist vom Turm genauso zu sehen wie der Wusterwitzer oder der Mösersche See.

Lydia Jordan ist Ordnungspatin und sorgt für Sauberkeit rings um den Aussichtsturm. Quelle: privat

Seit einigen Monaten gibt es in Eigeninitiative aus dem Ortsteil auch eine Ordnungspatin: Lydia Jordan schaut regelmäßig nach der Sauberkeit rings um das kleine Ausflugsziel, zu dem auch eine „Knorpelschänke“ zum Vespern und Ausruhen gehört.

Von André Wirsing

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